Naturpark Rhein-Westerwald e. V.
Eine Landschaft – eine Entstehung – zwei Naturparke
Gemeinsames Veranstaltungs-Duett der Naturparke Rhein-Westerwald und Siebengebirge
Kreis Neuwied. Unter diesem Motto veranstalten die beiden Naturparke Rhein-Westerwald und Siebengebirge in diesem Jahr erstmalig ein gemeinsames Veranstaltungs-Duett. Dabei wird sich mit interessierten Teilnehmern an zwei aufeinanderfolgenden Samstagen Naturparkgrenzen-überschreitend den geologischen und biologischen Besonderheiten unserer unverwechselbaren Kulturlandschaft gewidmet. Beide Veranstaltungen sind kostenfrei.
Am Samstag, 9. Oktober von 10 – 14 Uhr findet eine Exkursion zum alten Bergbau von Rheinbreitbach statt.
Von Rheinbreitbach führt die Tour hinauf nach Breite Heide ins Gebiet des ehemaligen Kupferberkwerks Grube Virneberg, über spektakuläre alte Hohlwege hinauf zum Auge Gottes. Um sich mit der Entstehung des Siebengebirges und des Rheintales zu beschäftigen, wird der Gipfel des Leybergs erklommen und eine grandiose Aussicht genossen. Durch den Honnefer Graben geht es zurück nach Rheinbreitbach. Unterwegs gibt es viele Informationen zur Geologie und zum ehemaligen Bergbau in Rheinbreitbach sowie eine kleine Stärkung. Die Tour endet im Heimatmuseum von Rheinbreitbach.
Streckenlänge ca. 8 km, Schwierigkeitsgrad: mittelmäßig
Treffpunkt: Parkplatz Waldblick (Nähe Grube Virneberg) in Rheinbreitbach-Breite Heide
Anmeldung beim Naturpark Siebengebirge unter: info@naturpark-siebengebirge.de oder 02241 13-2336
Am Samstag, 16. Oktober von 10 – 13 Uhr: Der Asberg - Lebensraum für seltene Flora und Fauna.
Bei dieser Exkursion mit dem ehemaligen Biotopbetreuer des Landkreises Neuwied dreht sich alles um Flora und Fauna. Die dreistündige Tour in das Naturschutzgebiet „Asberg“ führt vom Parkplatz über den Rundweg um den Asberg zum Berggipfel. Das ehemalige Basaltabbaugelände bietet ein Mosaik von trockenen und feuchten, offenen und bewaldeten Biotopen und einen entsprechenden vielfältigen Lebensraum. Die Gelbbauchunke hat hier ihre zentrale Population mit Bedeutung auch für das angrenzende Siebengebirge. Mit offenen Ohren und Augen können die Tiere und Pflanzen entdeckt werden und es wird sich mit den Auswirkungen der Verbuschung und des Klimawandels auf den wertvollen Biotopkomplex beschäftigt.
Streckenlänge: 5 km, Schwierigkeitsgrad: mittelmäßig
Treffpunkt der Tour ist der Wanderparkplatz an der Kreuzung L253/L252 in Kalenborn.
Anmeldung beim Naturpark Rhein-Westerwald unter info@naturpark-rhein-westerwald.de oder 02631 9566036.
Bei beiden Veranstaltungen werden festes Schuhwerk, wetterangepasste Kleidung und das Mitbringen von Getränken empfohlen.
Pressemitteilung
Naturpark Rhein-Westerwald e.V
