Allgemeine Berichte | 16.09.2017

Neues Angebot in der medizinischen Versorgung im Kreis Neuwied

Eine Lücke wird geschlossen

Vernetzung von pädiatrischer Versorgung und kinder- und jugendpsychiatrischer Begleitung

Nunmehr wird eine bedeutende Lücke in der kinder- und jugendpsychiatrischen Versorgung im ländlichen Raum geschlossen. Nachdem zuerst dicke Bretter gebohrt werden mussten, ist die Freude über die Zulassung der Kassenärztlichen Vereinigung nunmehr sehr groß (v. l.): Dr. Mandy Kliemann, Achim Hallerbach, Dr. Andreas Zimmermann, Erwin Rüddel, Bernd Wenig und Matthias Haas in den neuen Praxisräumen in Asbach.  Kreisverwaltung Neuwied

Kreis Neuwied. Nunmehr wird eine bedeutende Lücke in der kinder- und jugendpsychiatrischen Versorgung im ländlichen Raum geschlossen. Darüber freut sich neben den Asbacher Kinderärzten Zimmermann, Haas und Kliemann auch das Johanniterzentrum Neuwied, das die Institutsambulanz gemeinsam anbieten wird. „Damit wird ein wichtiger Baustein für den ländlichen Bereich gesetzt, damit den Betroffenen und Familien lange Fahrwege erspart bleiben“, freuten sich der Bundestagsabgeordnete und Gesundheitspolitiker Erwin Rüddel und der Gesundheitsdezernent und 1. Kreisbeigeordnete Achim Hallerbach.

In den neuen Räumen der Gemeinschaftspraxis Dr. Mandy Kliemann, Matthias Haas und Dr. Andreas Zimmermann in Asbach freuen sich Rüddel sowie Hallerbach und der Direktor des Johanniterzentrums Neuwied, Bernd Wenig, über die positive Nachricht, dass die psychiatrische Institutsambulanz der Johanniter nun auch in Asbach tätig werden kann.

Das Besondere des neuartigen Angebots besteht in dem Zusammenwirken von pädiatrischer Versorgung und Kinder- und jugendpsychiatrischer Begleitung. Schon seit Längerem sieht die Vorbereitung dieser Kooperation vor, dass durch den wechselseitigen Austausch der beiden Fachdisziplinen eine bedeutende Lücke in der Versorgung von Kindern im ländlichen Raum geschlossen wird.

Unterstützung findet das neue Zusammenwirken auch bei Erwin Rüddel und Achim Hallerbach. „Zukünftig, so die weitere Planung, wird mit einem Fachpfleger, einem Arzt sowie einem Psychologen ein Team vor Ort zur Verfügung stehen, dass ein breites medizinisch-psychiatrisches wie auch psychosomatisches Erkrankungs-Spektrum fachlich begleiten kann“, so Bernd Wenig.

Pressemitteilung der

Kreisverwaltung Neuwied

Nunmehr wird eine bedeutende Lücke in der kinder- und jugendpsychiatrischen Versorgung im ländlichen Raum geschlossen. Nachdem zuerst dicke Bretter gebohrt werden mussten, ist die Freude über die Zulassung der Kassenärztlichen Vereinigung nunmehr sehr groß (v. l.): Dr. Mandy Kliemann, Achim Hallerbach, Dr. Andreas Zimmermann, Erwin Rüddel, Bernd Wenig und Matthias Haas in den neuen Praxisräumen in Asbach. Foto: Kreisverwaltung Neuwied

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