Viele Bürger setzten Zeichen der Solidarität und stellten zuhause eine Spendenkerze auf

„Eine Million Sterne“ leuchteten in Vorgärten und vor Haustüren

3.600 Euro für Koblenzer Wohnungslosenhilfe und Straßenkinder in Kenia

04.12.2020 - 16:20

Koblenz. Der Caritasverband Koblenz beteiligte sich zum vierzehnten Mal an der bundesweiten Solidaritätsaktion „Eine Million Sterne“. In zahlreichen Städten und Gemeinden sollten am 14. November Kerzenilluminationen an öffentlichen Plätzen aufgestellt werden, um gemeinsam ein Zeichen zu setzen - für eine gerechtere Welt, gegen Armut und Ausgrenzung. Eigentlich sollte auch der Koblenzer Josef-Görres-Platz wieder in einem besonderen Licht erstrahlen, was aufgrund der aktuellen Pandemie-Entwicklungen leider nicht möglich war.



Kerzen leuchteten vor Haustüren und in Vorgärten


Nach der Absage der jährlichen besucherstarken Veranstaltung auf dem Görres-Platz führte die Koblenzer Caritas die Solidaritätsaktion in einem neuen Format durch. Gegen eine freiwillige Spende wurden die Kerzen bis Ende November in mehreren Caritas-Einrichtungen ausgegeben. Viele Bürger nutzten die Gelegenheit und stellten eine Spendenkerze zuhause auf, um damit ein Zeichen der Solidarität zu setzen. Statt des gewohnten Lichtermeeres rund um den Görres-Brunnen strahlten nun zahlreiche Haustüren und Vorgärten in der Region im warmen Licht der Kerzen. Jede Kerze leuchtete symbolisch für einen Menschen in einer schwierigen Lebenslage.

„Wir freuen uns über die Resonanz und Spendenbereitschaft der Bürger“, sagt Caritasdirektorin Martina Best-Liesenfeld. „Gerade in dieser für uns alle schwierigen Zeit ist jede Spendenkerze ein schönes Zeichen der Hoffnung und Mitmenschlichkeit.“


Spenden für Koblenzer Wohnungslosenhilfe und Straßenkinderprojekt in Kenia


Die gesammelten Spendengelder in Höhe von 3.600 Euro kommen wie jedes Jahr in voller Höhe der Wohnungslosenhilfe des Caritasverbandes Koblenz und einem jährlich wechselnden Hilfsprojekt von Caritas international zugute, aktuell für Straßenkinder in Kenia.

Pressemitteilung des

Caritasverbandes Koblenz e.V.

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Kommentare
juergen mueller:
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H. Baumann:
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