Unterricht in Wachtbergs Streuobstwiesen
Eine Runde Sache
Wachtberg-Ließem. Der Unterricht im Wonnemonat Mai begann für 55 Schülerinnen und Schüler der Klassen 6b und 6d der Elisabeth-Selbert-Gesamtschule aus Bad Godesberg mit zwei vom Naturpark Rheinland veranstalteten umweltpädagogischen Aktionstagen in der Nachbarkommune Wachtberg. Anfang Mai waren sie Gäste in Ließem, wo sie Open Air nicht nur Interessantes zum Thema „Streuobstwiesen“ erfuhren, sondern das Erlernte gleich auch praktisch umsetzen konnten. Die Aktionstage sind Teil des Projektes „Eine runde Sache – Obstwiesenpädagogik“ des LVR-Netzwerkes Kulturlandschaft, welches über einen Zeitraum von drei Jahren von der Biologischen Station im Rhein-Sieg-Kreis e. V. in Kooperation mit den drei Naturparks Bergisches Land, Siebengebirge und Rheinland durchgeführt wird. Es umfasst sowohl Grund- als auch weiterführende Schulen im Rhein-Sieg-Kreis.
Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) finanziert das Projekt mit 300.000 Euro. Im Rahmen des Projektes arbeitet der Naturpark Rheinland als Kooperationspartner eng mit der Gemeinde Wachtberg und dem Bioland Betrieb Hochgürtel zusammen. So stellte Dorothee Hochgürtel für die beiden Aktionstage eine Streuobstwiese in Ließem zur Verfügung. An zwei Tagen lernten die jungen Gäste viel über die Bedeutung von Streuobstwiesen. Diese sind nicht nur typisch für das Landschaftsbild der Region und wichtig für die kulturlandschaftliche Vielfalt, sie bieten auch wertvollen Lebensraum für zahlreiche Tiere und Pflanzen.
Ziel dieser Aktionen ist es, den Schülerinnen und Schülern die Relevanz von Streuobstwiesen bewusst zu machen. Bürgermeisterin Renate Offergeld besuchte die Mädchen und Jungen auf der Streuobstwiese und war begeistert von der Aktion. Bereits zum zweiten Mal fanden diese besonderen Schultage in Wachtberg statt. Schon 2015 hatte Dorothee Hochgürtel Jugendlichen der heutigen Hans-Dietrich-Genscher-Schule die Besonderheiten von Streuobstwiesen näher gebracht.
Pressemitteilung der
Gemeinde Wachtberg
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