Freundschaftskreis Dieblich-Marzy e.V. war auf großer Fahrt nach Oppenheim
Eine Stadt von unten entdecken
Dieblicher erkundeten das erst vor wenigen Jahrzehnten wiederentdeckte Kellerlabyrinth
Dieblich. So einen Tag, so wunderschön wie der, den Mitglieder und Freunde des FSK Dieblich-Marzy e.V. in Oppenheim in Rheinhessen verbracht haben, möchten viele öfter mal erleben. Es stimmte einfach alles: Wetter, Stimmung und Essen.
Erste Anlaufstelle in dem schmucken Städtchen war das Rathaus, in dessen unmittelbarer Nähe der Einstieg in Oppenheims größte und kurioseste Attraktion liegt: Das erst vor wenigen Jahrzehnten wiederentdeckte Kellerlabyrinth, das sich auf mehreren Kilometern Länge unter der ganzen Stadt herzieht. Der Stadtführer, der der Gruppe aus Dieblich das Labyrinth erklärte, war ein echter Glücksfall – ein italienischer Rheinhesse oder ein rheinhessischer Italiener, der zeigte, wie perfekt Integration gelingen kann.
Allerdings liegen italienische und rheinhessische Lebensart nicht wirklich weit auseinander: Humor, Freude an allem, was das Leben lebenswert macht und eine beschwingt-melodische Sprache sind beiden gemeinsam. Jedenfalls führte Signor Arturo mit großer Fachkenntnis und zahlreichen lustigen Anekdoten durch die Unterwelt und bescherte der Gruppe ein einmaliges Erlebnis.
Das größte gotische Kirchenbauwerk zwischen Straßburg und Köln
Doch Oppenheim hat noch mehr zu bieten, wie etwa die wunderschöne und wirklich eindrucksvolle Katharinenkirche, das größte gotische Kirchenbauwerk zwischen Straßburg und Köln. Nach so viel Kultur und Geschichte war es Zeit für eine Stärkung in einem sehr netten Restaurant. Mittagessen in strahlendem Sonnenschein und bei erstklassiger Fernsicht über die Rheinebene, das hatte schon etwas.
Der letzte „offizielle“ Programmpunkt war die Besichtigung der Ruine Festung Landskrone, deren sehr wechselvolle Geschichte viel mit der leider meist kriegerischen deutsch-französischen Geschichte zu tun hat. Im Anschluss konnten Interessierte noch das große Beinhaus und die Gartenanlagen hinter der Katharinenkirche besichtigen, bevor man sich dann in kleinen Grüppchen auf eigene Faust weitere Kirchen, Fachwerkhäuser, Gassen, Plätze und Innenhöfe in Oppenheims Altstadt ansehen konnte.
Auf der Rückreise wurde Eindrücke ausgetauscht, viel erzählt und gelacht und bereits darüber nachgedacht, wohin wohl der nächste Tagesausflug des Freundschaftskreises führen könnte.
