„Ike und Berthold Roland-Stiftung“ verleiht SOLWODI den Förderpreis 2019
„Eine Vorzeigeinstitution in der Arbeit für Frauen in Not“
Boppard. Der Förderpreis der „Ike und Berthold Roland-Stiftung“ für „vorbildliches soziales Engagement“ geht in diesem Jahr an die internationale Menschenrechts- und Frauenhilfsorganisation SOLWODI aus Boppard.
Die Mannheimer Stiftung vergibt jährlich Preise in den Kategorien Soziales und Kunst, unter den bisherigen Preisträgern sind u.a. Namen wie „Ärzte ohne Grenzen“ oder der Künstler Roland Litzenburger zu finden.
Oliver Roland, Geschäftsführer der Stiftung, übergab in Boppard im Rahmen eines kleinen Festaktes die Auszeichnung an SOLWODI-Gründerin und Vorsitzende Sr. Dr. Lea Ackermann. In seiner Laudatio ging er darauf ein, warum sich die Jury für SOLWODI entschieden hat: „Dies ist unzweifelhaft eine Vorzeigeinstitution in der Arbeit für Frauen in Not. Sr. Lea und ihre Mitarbeiterinnen zeigen herausragendes Engagement bei schweren Aufgaben, beraten und begleiten Frauen und Kinder in Not, deren Geschichten nur schwer zu ertragen sind. Die Klientinnen, Opfer von Menschenhandel, Prostitution, Zwangsbeschneidung, häuslicher Gewalt oder von Ehrenmord bedroht, finden in SOLWODI eine Ansprechpartnerin, wo sie das Erlebte aussprechen dürfen und ihre Würde zurückerhalten.“
Sr. Lea Ackermann führte aus, dass sich 2018 erstmals 2667 Klientinnen an eine der SOLWODI-Beratungsstellen gewandt haben und sich in manchen Beratungsstellen die Kontakte durch die Anfragen von Flüchtlingsfrauen zeitweise verdoppelt haben.
Die Preisträgerin dankte der Stiftung für die Auszeichnung und den SOLWODI-Mitarbeiterinnen für ihren Einsatz und ihre Treue.
Pressemitteilung
SOLWODI Deutschland e.V.
