Betreuungsverein der Arbeiterwohlfahrt Cochem-Zell
Eine Weihnachtsfeier mit vielen „frohen und munteren“ Gästen
Cochem. Ein Höhepunkt im jährlichen Veranstaltungskalender des Betreuungsvereins der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Cochem-Zell ist zweifellos die Weihnachtsfeier zum Jahresabschluss. Mehr als 200 Gäste aus der Eifel, von der Mosel und vom Hunsrück hatten sich im vorweihnachtlichen Ambiente in der Halle am Sportzentrum des Klosters Ebernach in Cochem eingefunden. Die ehrenamtlichen gesetzlichen Betreuer mit ihren Betreuten, Vertreter von Politik, Verwaltung und Justiz sowie diverser sozialer Einrichtungen des Landkreises konnten vom Vereinsvorsitzenden Hans Bleck und vom Team um AWO-Geschäftsführer Rainer Schmitz begrüßt werden.
Die Band „Rusty Bones“ mit Elmar Gebhardt und Sängerin Sarah Nicolsen sorgte für die musikalische Gestaltung des Abends. Die Musiker verstanden es ganz ausgezeichnet, das Publikum mit ihren gekonnt vorgetragen Melodien zu verzaubern und auf das bevorstehende Weihnachtsfest einzustimmen. Die Bewohner der Wohn- und Pflegeheime St. Martin, des Klosters Ebernach, der Lebenshilfe und der Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) trugen mit Gedichten, einem orientalischen Tanz, Gesangbeiträgen und Mundharmonikaspiel zu einem gelungenen Abend bei.
Eine besondere Ehre wurde den Jubilaren des Vereins für ihre langjährige ehrenamtliche Tätigkeit beziehungsweise die zehn- oder 25-jährige Mitgliedschaft zuteil. Für ihr zehnjähriges Engagement wurden Karl Mons, Tobias Mons und Anita Henrichs mit der Schwarz-Rot-Goldenen Ehrennadel der Arbeiterwohlfahrt ausgezeichnet. Die Silberne Ehrennadel für 25-jährige Mitarbeit erhielten Erika Reisgies, Sabine Schaper, Ulrike Schürmann, Agnes Mattar, Gela Godart, Dieter Quickert, Klaus Floeder, Bernd Schuwerack, Rudolf Mattar und Hans W. Bleck.
Der Nikolaus ließ es sich ebenso nicht nehmen, der Veranstaltung einen Besuch abzustatten, auch wenn er – wie von seinem „Datenschutz-Beauftragten“ Knecht Ruprecht angeraten – diesmal keine Namen nennen durfte, so konnte sich der ein oder andere in seinem Vortrag dennoch wiedererkennen. Natürlich hatte er auch für alle ein Geschenk mitgebracht.
Nach einem leckeren Weihnachtsmenü und einem kurzweiligen Unterhaltungsprogramm endete die Feier stimmungsvoll mit einem Weihnachtslieder-Potpourri und dem „Lied von einem schönen Tag“ (Amazing Grace).
