Allgemeine Berichte | 16.03.2016

Chansonsängerin Lara Maria Gräfen begeistert im Kapuzinerkloster

Eine berauschende Reise in die Welt der Melancholie

Chanson-Sängerin Lara Maria Gräfen sorgte im Kapuzinerkloster mit ihrem Konzert durchweg für Begeisterung. TE

Cochem. Aus dem gesamten Landkreis waren Fans und Neugierige ins Kulturzentrum Kapuzinerkloster gekommen, um die erst 25-jährige Gesangskünstlerin Lara Maria Gräfen bei einem ihrer mitreißenden Konzerte „live“ zu erleben. Was die Chanson-Interpretin mit Cochemer Wurzeln auf der Klosterbühne präsentierte, war einfach Spitzenklasse und sorgte bei der erwartungsfreudigen Fangemeinde durchweg für Begeisterung. Mit ihrer absolut einzigartigen Stimme, einer Mischung aus Amy Winehouse, Lana Del Rey und Christina Perri sowie einem Touch Marlene Dietrich, zog sie aber nicht nur spielend die Aufmerksamkeit auf sich, sondern das Publikum völlig in ihren Bann. Wenngleich sie besagte Aufmerksamkeit während ihres spektakulären Auftritts verdientermaßen mit ihren begleitenden Musikern teilen musste, so war sie, angesichts ihrer in jeder Hinsicht beeindruckenden Präsenz, doch stets der „Topact“ des Abends. Dies mit einem ebenfalls hervorragend aufgelegten Akustikgitarristen und Begleitsänger Lutz Rode und den eigenen, von Melancholie getragenen Texten, die Liebe, Leid und Tod gleichermaßen eher düster beschreiben und dennoch hin und wieder ein freudiges Licht der Hoffnung aufflackern lassen. Dunkel, warm, fordernd und dann scheinbar auch resignierend setzte Lara Maria Gräfen dazu variantenreich ihre Stimme ein, ohne jemals dabei die eigene Botschaft aus dem Blickfeld zu verlieren und die von diesen Gedanken permanent gefesselten Zuhörer aus ihrem Bann zu entlassen. Ein Rausch von Tiefe und abwechselnd warmer und kühler Sinnlichkeit, die in dieser Form ihresgleichen sucht und auch zu fortgeschrittener Stunde noch Lust auf mehr machte.

Selbst jetzt wendete man weder Augen noch Ohren von der Bühne ab, wo sich die exzellente Darstellerin keine Minute Ruhe gönnte und stets am Puls zeitloser Schwermut, unerwiderter Liebe, erhoffter Harmonie und aufbrausender oder aber verglühender Leidenschaft blieb.

Resümierend ein toller Abend zum Genießen mit einer großartigen Interpretin und tollen Musikern - Martin Kloos (Gitarre, Mundharmonika), Jan Holthoff (Keyboard), Joshua Bright (Drums) und Johannes Hanekamp (Bass). Zum Abschluss gab es scheinbar nicht enden wollenden Beifall, der Sängerin und Musiker nicht nur zu weiteren Zugaben animierte, sondern ebenso ihr verdientes Honorar bedeutete.

Chanson-Sängerin Lara Maria Gräfen sorgte im Kapuzinerkloster mit ihrem Konzert durchweg für Begeisterung. Foto: TE

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