11.Josef Steib-Sonderausstellung „La Miniature“ im Kulturcafé Germania
Eine bunte Vielfalt von skizzierten Miniatur-Aquarellen
Cochem. Die zwischenzeitlich 11. Sonderausstellung des bekannten Cochemer Malers Josef Steib gibt es aktuell im Kulturcafé und Hotel Germania zu sehen. Unter dem Titel „La Miniature“ zeigt sie eine farbenfrohe Vielfalt von skizzierten und gemalten Miniatur-Aquarellen, die dem Maler in seiner Schaffenszeit als eine Art Entwurf bzw. Übungsvorlage für größer auszuarbeitende Gemälde dienten. Dabei zeigen die vorgestellten Kleinbilder des Künstlers überwiegend abstrakte bis skurril dargestellte Ansichten von Porträts unterschiedlicher Menschen, wenngleich sich auch einige Selbstbildnisse des Künstlers sowie seiner Gattin Brunhilde darunter befinden. Dazu gesellen sich farbige Ansichten von Händen, ausdrucksstarken Gesichtern und Damenköpfen mit besonderes schmucken Accessoires für das Haar sowie Tüchern und Hüten. Auch ländliche Gehöfte, eingebunden in die vier Jahreszeiten, sowie berühmte historische Bauwerke aus der Region kommen nicht zu kurz und erfreuen auch in Miniaturform das Auge des Betrachters. Zur Eröffnung der 11. Josef Steib-Sonderausstellung begrüßte Organisator und Germania-Geschäftsführer Herbert Budweg im Beisein von Gastgeberehepaar Annica und Peter Göbel die zahlreich anwesenden Gäste, zu denen sich auch die neuen Eigentümer des Cochemer Künstlerhauses Diodora und Hans Sommer aus Rennertshofen bei München zählten. Mit Landrat Manfred Schnur, den Bürgermeistern Walter Schmitz und Wolfgang Lambertz, sowie Staatssekretärin Heike Raab, war auch die Politprominenz vertreten und zeigte sich vom weiterführenden Engagement der Josef-Steib-Freunde (Steibianer) bezüglich wiederkehrender Ausstellungen des Künstlers mit ihren unterschiedlichen Themen überaus angetan. Kreischef Schnur ging in seiner Ansprache auf die Bedeutung der Person Josef Steib in der Künstlerwelt und der Region ein und wünschte dessen Freundeskreis um Herbert Budweg und Rudolf Mattar auch weiterhin gute Ideen und viel Freude bei künftigen Aktionen rund um den Cochemer Maler. Über dessen vielfältige Schaffenskraft mit seinen unterschiedlichen Stilrichtungen und Maltechniken wusste Bürgermeister Wolfgang Lambertz hinreichend aufzuklären, dessen Ehefrau und Galeristin Petra (ART & Work Cochem) für ansprechende Rahmungen diverser Miniaturen trefflich Sorge getragen hatte. Stadtchef Walter Schmitz führte den Anwesenden den „Cochemer“ Josef Steib und sein Privatleben nebst Umfeld anhand von diversen Beispielen vor Augen und konnte in diesem Zusammenhang das Wesen des Künstlers mit seinen Eigenarten kurzweilig skizzieren. Nach dem offiziellen Teil gab es Finger-Food-Köstlichkeiten aus der Germaniaküche, die sich die erfreuten Gäste mit begleitenden Weinen aus dem Weingut Göbel-Schleyer (Ernst) gerne munden ließen. Die 11. Sonderausstellung des Cochemer Malers ist im Kulturcafé Germania noch bis einschließlich 31. Mai diesen Jahres während der üblichen Öffnungszeiten zu sehen. TE
Ein Miniatur-Porträt von Künstlergattin Brunhilde Steib ist eines der ausgestellten Exponate.
Die neue Ausstellung des bekannten Künstlers zeigt eine farbenfrohe Vielfalt von unterschiedlichen Miniatur-Aquarellen.
