In Welling wurde gleich drei Tage lang die traditionelle Kirmes gefeiert
Eine kleine Maifeld-Gemeinde spielte verrückt
Welling. Drei Tage lang, von Samstag bis Montag, stand die kleine Maifeld-Gemeinde Welling ganz im Zeichen der traditionellen Kirmes. Den Einwohnern und den Gästen wurde ein buntes und unterhaltsames Programm geboten, die Verkehrsproblematik rund um den Ort hielt die Menschen nicht vom Feiern ab. Den Auftakt machte am Samstag um 15 Uhr eine Heilige Messe an der alten Kirche. Anschließend gab es einen Umtrunk vor dem Haus des Ortsbürgermeisters Manfred Gerner. Dort konnte der Nachwuchs aus dem Kindergarten im Nettetal den Kirmesbaum schmücken.
Die Kirmesbaumträgergesellschaft Welling mit ihren 20 Leuten (inklusive vier Bockträger) brachte das Objekt der Begierde unter der Begleitung der Stadtkapelle Münstermaifeld zum Dorfplatz, der zum Kirmesplatz umfunktioniert worden war. Dort stand wieder ein großes Zelt einschließlich Getränkepavillon und Imbisswagen zur Verfügung, auch einige Schausteller hatten ihre Zusage eingehalten.
„Welling spielt verrückt“ hieß das Motto beim Handballer-Abend des TV Welling, bis spät in die Nacht wurde gefeiert. Am Sonntag wurden die Kirmesbesucher ab 14 Uhr mit Kaffee und Waffeln von der Wellinger Karnevalsgesellschaft versorgt. Zwischendurch gab es eine Tanzvorführung der „Kessen Bienchen“, später unterhielt die Stadtkapelle aus Münstermaifeld die Anwesenden.
Der Montag begann um 11 Uhr mit einer Heiligen Messe im Kirmeszelt. Den anschließenden Früh- und Dämmerschoppen auf dem Kirmesplatz mit Kaffee und Kuchen am Nachmittag hatten in diesem Jahr wieder die „Ewig jungen Möhnen“ aus Welling übernommen. Dabei gab es neben dem Knobelturnier auch noch eine große Verlosung. Für die Kleinen wurde im Gemeindehaus ein Kinderkino angeboten. Niemand musste sich an diesen drei Tagen langweilen.
„Vor 30 Jahren war die Kirmes so gut wie tot. Heutzutage sorgen die Handballer des TV Welling, die Karnevalsgesellschaft und die Möhnen dafür, dass viele Menschen ein paar schöne Stunden verbringen wollen und die Tage als Gelegenheit zum Kennenlernen und zum Wiedersehen nutzen. Dafür sind wir den Vereinen unendlich dankbar“, freute sich Ortsbürgermeister Gerner, der seit 2014 in Amt und Würden ist.
Auch die „Ewig jungen Möhnen“ trugen zum Erfolg der Kirmes bei.
