Allgemeine Berichte | 29.07.2022

Mikro-Kunstschau „Art Koblenz 21“ im Haus Metternich

Eine neue Epoche in der Koblenzer Kunstgeschichte

Bei der Eröffnung der Mikro-Kunstschau „Art Koblenz 21“ im Haus Metternich. Foto: Bill Thompson

Metternich. Zum zweiten Mal ist die Koblenzer Mikro-Kunstschau „Art Koblenz 21“ jetzt im Haus Metternich. Es war nicht nur das Wetter sehr heiß, es war auch heiß auf der Koblenzer Kultur-Kunstszene. Jüngst fand das berühmte Horizonte-Festival statt und die absolut neue und dynamische Gruppe „Art Koblenz 21“ hat das zweite Mal eine erfolgreiche Eröffnung der Mikro-Kunstschau im Haus Metternich gemacht. Es war hochkarätig und bunt:

„Die goldene Stimme von Koblenz“ Daniel Ferber - der lebendige Koblenzer Dialekt. Eine Vorführung in Koblenzer Kulturgeschichte mit Verbindung zur Gegenwart von Dr. Martin Bredenbeck.

Die Skulptur-Porträts in verschiedenen keramischen Techniken von Bettina Danne und Rita Thompson erobern die Bodenfläche im ersten Stock, die großformatigen Gemälde von Jaqueline Kastenholz mit aktuellen politischen Themen treffen die Besucher in Foyer. Die Malerei wurde in einem breiten Spektrum vorgestellt: konzeptuelle, abstrakte Werke von Elvira Clément mit fragilen Skulpturen aus Metall, es war die Malerei in 3D Form, bunte Sommerlandschaften von Nortrud Becher-König und Angelika Schneider-Dickopf. Einen Hyperrealismus trifft die Betrachter beim Künstlerpaar Wolfgang Eberhardt und Anke Crecelius: das große Gemälde „Jaguar“ bricht den Ausstellungsraum und dominiert ihn, es war ungewöhnlich und spannend. Die feine, federleichte Pinselführung in Werken von Petra M. Moser ist eine Poesie auf der Leinwand. Für Fotografie in moderner Kunst sind keine Grenzen gesetzt und so schauen wir auf die Werke von Lene Enghusen, die Künstlerin bearbeitet die Fotografie mit Malerei, lässt zwei verschiedene Sparten von Bildender Kunst koexistieren und zusammenwirken. Die Fotoarbeiten von Sabine A. Hartert sind etwas besonderes. Der Künstler Mircea Handabura hat seine fantastischen Landschaftsbilder gezeigt, es ist nicht nur die malerische Technik, jedes Bild übertragt eine Stimmung der Natur. Die Keramikerin Grit Uhlemann überträgt fein und vielseitig die Erdstrukturen und macht sie zur Kunst. Die kalligrafischen Zeichnungen hat Johannes Steiner in kleinen Werken präsentiert. Marina Skepner, Nataliy Schenkmann, Kristina Eckel, Natja Jander, Viktor Lee arbeiten figurativ und gegenständlich, aber es sind verschiedene Welten mit eigenen Stilweisen: Marina Skepner hat eine Jeans-Serie vorgestellt: die alltäglichen Menschen-Figuren wurden auf alltägliche Uniformen der Moderne gemalt. Tolle kleine Werke mit präziser Ausführung. Nataliy Schenkmann inszeniert ihre Bildkompositionen in Theaterszenen mit expressiver malerischer Pinselführung. In den Bildern von Kristina Eckel sehen wir den Alltag in schön gemalter Szene. Eine poetische Darstellung der schlafenden Frau können die Besucher im Bild „„Ataraxie““ von Natja Jander sehen. Viktor Lee ist ein junger vielseitiger Künstler: Schauspieler, Schrifftsteller und Maler, seine Werke haben große Aufmerksamkeit bei den Betrachtern angezogen. Und Jutta Reiss, sie ist eine besondere Persönlichkeit und ihr ganzes künstlerisches Talent und Temperament war in ihrer Exposition im zweiten Stock nicht zu übersehen, Malerei, Bronze, Ton. Es war eine Welt von Fabelwesen. Die neue Zeit hat angefangen, so hat es die Mikro-Kunstschau „Art Koblenz 21“ im Haus Metternich in einer tollen Zusammenarbeit mit dem Koblenzer Schängel Kultur 2021 e.V. bestätigt.

Bei der Eröffnung der Mikro-Kunstschau „Art Koblenz 21“ im Haus Metternich. Foto: Bill Thompson

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