Lavendelernte im Razejunge-Wingert
Eine reiche Ernte zu verzeichnen
Lehmen. Die Lehmer Razejunge ernteten zum fünften Mal ihren Lavendel in der Lehmener Würzlay. Bei hochsommerlichen Temperaturen wurde die diesjährige Ernte von 21 Helferinnen und Helfern in der Lehmener Würzlay durchgeführt. Das Ziel „Verhinderung der Verbuschung nicht mehr bewirtschafteter Weinbergflächen durch Lavendel- und Kräuterpflanzungen“ ist gelungen. Durch das hohe Blütenangebot wird die Artenvielfalt gefördert. Unzählige Hummeln und Bienen sind zu bestaunen und inzwischen gibt es über 30 Schmetterlingsarten im Razejunge-Wingert. Dieses Jahr ernteten die Razejunge ihren Lavendel etwas später wie gewohnt. Denn es hatten sich viele Besucher aus allen Teilen Deutschlands angemeldet, um die Blütenpracht zu bewundern. Die zahlreichen Gäste konnten sich somit über einen längeren Zeitraum an der Blüte freuen. Den Bienen und Schmetterlingen wurde dadurch gleichzeitig eine größere Zeitspanne für ein üppiges Nahrungsangebot geboten. Oberrazejunge Ralf Menden konnte eine beachtliche Erntemenge des voll reifen Lavendels verzeichnen. Die jugendlichen Razejunge legten bei der Arbeit einen besonderen Elan an den Tag. Willi Unschuld, der Imker der Razejunge, war von dem Eifer der von ihm betreuten Bienenvölker im Weinberg begeistert. Es wird in diesem Jahr ein Rekordergebnis erwartet. „Wir freuen uns, dass die Zahl der Erntehelfer seit Jahren wächst. Doch noch erfreulicher ist das wachsende Interesse an unseren alternativen Pflanzungen und wie positiv sich das auf die Artenvielfalt ausgewirkt hat„, freute sich Dieter Möhring, zweiter Vorsitzender der Lehmer Razejunge. Für die nächsten Wochen haben sich weitere interessierte Besuchergruppen aus Süd- und Westdeutschland angemeldet, um sich über den Lavendelanbau in von der Verbuschung bedrohten Weinbergen zu informieren. Gleichzeitig wollen sie erfahren, welche positive Auswirkungen dies auch auf die Förderung der Artenvielfalt hat. Pressemitteilung
Lehmer Razejunge
