Kultur-Gut, Urbar
Eine sehr gelungene Premiere!
Urbar. Richtig voll war das Theater Mittelrhein am Samstagabend. Frühzeitig waren die Leute gekommen, um sich einen günstigen Platz zu sichern. In der ersten Reihe tummelten sich drei kleine Kinder. Wer sich darüber wunderte, bekam die Auskunft: die sind von der Schauspielerin! Die wollen ihre Mama auf der Bühne sehen! Wahrscheinlich hatten die Kleinen Mühe, ihre Mutter in ihrer Rolle wiederzuerkennen, so energisch und beweglich, bissig, manchmal richtig böse spielte Julia Specht eine Schokolatiere, die auf einmal mit einem neuen Mitarbeiter zurechtkommen soll, der ihr nur lästig ist. Dann stellt sich auch noch heraus, dass der junge Mann, Dominik Brünnig, ein Homosexueller ist! Nun ist die Arbeitsatmosphäre in der gemeinsamen Küche völlig verdorben.
Aber es kommt noch schlimmer! Durch einen dummen Zufall zeigt es sich, dass ihr Ehemann zugleich auch der geliebte Freund ihres Mitarbeiters ist! Keiner will diese unglaubliche Entdeckung wahrhaben! Jeder vermutet, der andere habe eine böse Intrige gesponnen. Als die beiden in ihrer Küche schließlich nicht mehr drum herumkommen zu erkennen, dass sie beide gleichzeitig und von demselben Mann betrogen werden, wächst daraus eine unerwartete Solidarität: Wir bringen ihn um! Wir beide gemeinsam! Aber wie? Als die beiden - erschöpft von einem schweren Transport - wieder in die Küche kommen, um sich an ihrer köstlichen Schokolade zu stärken, wissen sie nicht so recht weiter.
Da liegt nun der böse Betrüger ohnmächtig im Nebenraum, aber wer von ihnen soll nun das Messer ansetzen? In einem langen Dialog, überraschend realistisch und vernünftig, stellenweise sogar klug und auch witzig, gelangen die beiden Betrogenen dann doch zu einer friedlichen Lösung.
Das Spiel der beiden Akteure ist lebhaft, sorgfältig und überzeugend. Die Regisseurin, Michaela Vary, hat dafür gesorgt, dass auf der Bühne niemals ein Stillstand eintritt. Immer gibt es Bewegung, Aktion, gelegentlich sogar eine Tanzeinlage. An diesen Stellen merkt man deutlich, dass die Spieler eine Ausbildung durchlaufen haben, die auch Tanz und Gesang einschließt.
Als der Beifall, lange anhaltend und herzlich, abgeklungen war, wurde dem Publikum eine riesige Schokoladentorte angeboten: jeder konnte dableiben, mit essen und mit feiern.
Die nächsten Vorstellungen sind am 19./20. März, dann folgt die Osterpause, und im April geht es weiter, samstags um 19.30 Uhr und sonntags um 15 Uhr. Eine telefonische Kartenreservierung ist unter (01 72) 70 40 171 möglich.
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