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Entscheidung des Ministerrats zur zukünftigen Struktur der Universität Koblenz-Landau

Eine selbstständige Universität Koblenz wird geschaffen

14.02.2019 - 10:57

Koblenz. Eine Expertenkommission hat im April 2018 einen Bericht für ein Hochschulzukunftsprogramm vorgelegt. Der Ministerrat hat darauf basierend eine Entscheidung zur zukünftigen Struktur der Universität Koblenz-Landau getroffen: eine selbstständige Universität Koblenz sowie eine Zusammenlegung des Standortes Landau mit der Technischen Universität Kaiserslautern.

„Die Universität Koblenz-Landau begrüßt, dass das Land seine Entscheidung zum Umgang mit den Empfehlungen der Expertenkommission getroffen hat“, sagte die Präsidentin der Universität Koblenz-Landau, Professorin Dr. May-Britt Kallenrode. „Damit hat die uns lähmende, unsichere Phase ein Ende und wir können wieder aktiv an der Gestaltung unserer Zukunft arbeiten.“


Was bedeutet die Entscheidung für Koblenz?


Konkret bedeutet die Entscheidung der Landesregierung: eine Universität Koblenz als Modelluniversität mit starker regionaler Vernetzung zu entwickeln. In der Zentralverwaltung in Mainz gemeinsam mit dem Ministerium jeder einzelnen Mitarbeiterin und jedem einzelnen Mitarbeiter individuell eine Perspektive zu geben und gleichzeitig die Verwaltung arbeitsfähig zu halten. In Landau gemeinsam mit der TU Kaiserslautern die Zusammenlegung zu einer neuen Universität vorzubereiten, die mit gesellschaftlichen wie technischen Innovationen zur Lösung der großen gesellschaftlichen Herausforderungen beiträgt.

Die Universität Koblenz-Landau ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Für die Entwicklung der beiden akademischen Standorte ist entscheidend, dass die zur Aufrechterhaltung der Qualität und Quantität von Studium, Lehre und Forschung erforderliche Konsolidierung kein Opfer der Restrukturierung der Universitäten wird. Für alle Standorte gilt: Die Aufrechterhaltung des Regelbetriebes darf durch die Strukturentscheidung nicht gefährdet werden. Damit die angestrebten Ziele der Strukturveränderung erreicht werden können, ist eine angemessene Finanzierung der zusätzlichen Transformations- und Aufbaukosten durch das Land erforderlich.

Um die Entwicklungen an den beiden Standorten Koblenz und Landau zügig vorantreiben zu können, benötigen die Hochschulleitungen dringend die notwendigen gesetzlichen Grundlagen und eine im Hochschulrecht erfahrene Ombudsperson. Die Universität Koblenz-Landau begrüßt, dass das Wissenschaftsministerium Verantwortung für die Gestaltung der Folgeprozesse der Strukturentscheidung übernehmen und die Betroffenen an den Hochschulstandorten nun umfassend und zielgerichtet einbinden wird.


Modelluniversität Koblenz


Die Universität Koblenz kann sich zu einer Modelluniversität entwickeln, die durch eine starke regionale Vernetzung geprägt ist. Dazu gehört ein Ausbau der gemeinsamen Aktivitäten in Lehre, Forschung und Weiterbildung mit der Hochschule Koblenz, der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar, den Unternehmen und Verbänden sowie der Stadt und der Region. Dies führt auch zur Stärkung des Wissenschaftsstandortes Koblenz. „Wir werden innovative, am Arbeitsmarkt orientierte Studienangebote und Forschungsprojekte mit regionalen Partnern entwickeln“, erläuterte die Präsidentin. „Themen werden von gesellschaftlicher Vielfalt über sozio-technische Systeme bis hin zu klassischen naturwissenschaftlich-technischen Fragenstellungen reichen. Die Lehrerbildung spielt dabei eine wichtige Rolle und wird in einigen Bereichen ausgebaut.“

Der zügige Aufbau einer eigenständigen Verwaltung zur Schaffung der Arbeitsfähigkeit einer Universität Koblenz ist ohne die Unterstützung des Landes nicht möglich. Ebenso benötigen Hochschule und Universität ein Gebäude in der Innenstadt, in dem gemeinsame Serviceeinrichtungen untergebracht sind, Lehre für die gemeinsamen Studiengänge erbracht werden kann und in dem beide Hochschulen stärker in die Öffentlichkeit wirken können als bisher.

Pressemitteilung der

Universität Koblenz-Landau

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An sich ist das Bücherschrank-Projekt ja eine tolle Sache. Das innogy hier jedoch mit einem Lieferanten zusammenarbeitet, der seine Zulieferer nicht bezahlt hat und der wegen Insolvenzverschleppung verurteilt wurde geht gar nicht. Man kann nur hoffen, daß mit dem absehbaren Ende von innogy nun auch dieses Treiben ein Ende hat.

Behauptungen ohne Beispiele

Ulrich Kossak :
Hat jemand überprüft ob nur Sinziger Bürgerinnen und Bürger unterschrieben haben? Und wo konnte man für das NVZ unterschreiben
Roland Janik:
Entschuldigung, ich vergaß, das Abstimmungsverhalten der CDU-Fraktion beim Thema Nahversorgungszentrum als Beispiel zu nennen, als gegen mehr als 3.500 Unterschriften Sinziger Bürgerinnen und Bürger entschieden wurde.
armesDeutschland:
ist ja super, dann haben wir demnächst noch mehr Mitmenschen die Ihr Haus und Hof verspielen, der einzige der hier profitiert der Staat und die Casinos.
Spieler:
Gut das dieses rechtliche Hick-Hack endlich beseitigt wird und die Nutzer nun legal diese Dienste verwenden könen. Ein Stück mehr Rechtssicherheit.
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