Renate Hirschen, Schulleiterin der Ganztagsgrundschule Ediger-Eller, wurde in den Ruhestand verabschiedet
Eine stimmungsvolle Feier zum Abschied
Ediger-Eller. Vor den Sommerferien verabschiedeten zahlreiche Ehrengäste und natürlich die Schülerinnen und Schüler der St. Martinus-Grundschule die Rektorin Renate Hirschen in den wohlverdienten Ruhestand.
Durch das Programm im Gemeindehaus Ediger-Eller führte in gekonnter Manier Elisabeth Feiden vom Lehrerkollegium der Grundschule, die ebenfalls an diesem Tag ihren letzten „Schultag“ hatte. Nach der Begrüßung der Gäste eröffneten Kinder aus allen Klassen das „Abschiedsprogramm“ mit dem Lied „Manchmal wäre ich gerne wie du“. Anschließend ließ Schulrat Thomas Baur den beruflichen Werdegang der engagierten Rektorin Revue passieren und stellte fest: „Sie haben das Klassenziel erreicht.“
Besonders freue er sich, dass mit Herrn Wassweiler ein Bewerber um die Nachfolge von Renate Hirschen gefunden wurde. Auch habe die ADD der Schule ab dem neuen Schuljahr zwei neue Lehrerplanstellen zugewiesen, sodass die Schule für das kommende Schuljahr wiederum gut aufgestellt sei.
Renate Hirschen hinterlasse ein gut bestelltes Feld. Er wünschte ihr und auch Elisabeth Feiden für die Zukunft alles Gute.
Formell überreichte er dann Renate Hirschen die Urkunde über die Versetzung in den Ruhestand. Kinder aus der zweiten Klasse trugen dann gekonnt das Gedicht mit dem schwierigen Titel „Pädagogin aus Passion“ vor, bevor die vierte Klasse zu dem Song „No roots“ einen flotten Tanz darbot. Bürgermeister Wolfgang Lambertz als Vertreter des Schulträgers hob besonders das Engagement von Renate Hirschen und auch von Elisabeth Feiden bei der Errichtung der Ganztagsschule und dem sich anschließenden umfassenden Schulgebäude- und Turnhallenumbau hervor. Durch eine stets zielführende Zusammenarbeit mit der Verwaltung und den bauausführenden Firmen sei es gelungen, teilweise bei laufendem Schulbetrieb, die zukunftsweisenden Investitionen des Schulträgers in die Ganztagsgrundschule Ediger-Eller umzusetzen. Für diesen Einsatz übergab der Bürgermeister, auch im Namen der Ortsgemeinden des Schulbezirks der Grundschule (Ediger-Eller, Bremm und Nehren), Geschenkgutscheine und Blumen.
Die Verabschiedung durch das Kollegium
Das Lehrerkollegium der St. Martinus-Grundschule gab anschließend in humorvoller Weise und alphabetischer „Reihenfolge“ einen Einblick in das Schulleben mit „Renate (Hirschen) und Liz (Feiden)“ und überreichte einen Geschenkgutschein für einen Überraschungstag mit allen Kolleginnen und Kollegen. Den guten Wünschen schlossen sich auch die Projektleiter der Ganztagsschule und andere Mitarbeiterinnen der Ganztagsgrundschule mit einem Geschenk an. Die Schulelternsprecherin Silke Kaufmann, die die beiden Lehrkräfte selbst schon als Schülerin erleben durfte, verabschiedete sich ebenfalls mit Dankesworten, guten Wünschen für die Zukunft sowie mit einem Geschenk von den beiden Pädagoginnen. Anschließend berichtete Elisabeth Feiden mit einem Augenzwinkern von der „schweren Kindheit“ von ihr und Renate Hirschen, da sie ganz ohne Handy, Elterntaxi oder Streitschlichterprogramme aufwachsen mussten.
Das Schlusswort der ehemaligen Schulleiterin
Den Abschluss der stimmungsvollen Feier bildete ein heiteres Schlusswort der Hauptperson des Tages. Renate Hirschen bedankte sich bei dem Kollegium für die Vorbereitung der schönen Feier und den vielen Gästen für ihr Kommen und blickte zurück auf ihre Tätigkeit an der Schule Ediger-Eller, wohin sie 1977 ihre erste Stellenzuweisung bekommen hatte und nie wieder wegging. Die Schule sei ein pädagogisches Paradies gewesen; ein Haus mit sehr guter Ausstattung und immer einem Super-Kollegium. Deshalb wäre sie gerne noch geblieben, doch auch an ihr „nage der Zahn der Zeit“ und nun könne sie ihre Krankheiten pflegen.
Besondere Erwähnung fanden ihre langjährige Kollegin und Freundin Elisabeth Feiden, aber auch alle anderen Mitstreiter der letzten Jahre, seien es Kolleginnen/Kollegen, sonstige Mitarbeiter der Schule, Eltern, Behörden- und Gemeindevertreter, benachbarte Kindergartenleiterinnen, und nicht zuletzt ihre Familie. Anschließend konnten sich alle Gäste bei einem Sektempfang mit Imbiss noch persönlich bei den beiden Pädagoginnen verabschieden.
Die Schülerinnen und Schüler hatten ein buntes Programm mit tollen Darbietungen vorbereitet.
