Fast ist Halbzeit zwischen den beiden Bundesgartenschauen 2011 und 2029
Eine tolle Jubiläumsfeier der Bugafreunde
Verein hatte zum zehnjährigen Bestehen ein Bürgerfest im Schlosspark vorbereitet
Koblenz. Nach der Buga ist vor der Buga und jetzt ist fast Halbzeit, denn die überaus erfolgreiche Buga in Koblenz war 2011 und die nächste ist 2029.
Passend zu dieser Halbzeit feierte jetzt der fast 1.100 Mitglieder zählende Verein Freunde der Buga sein zehnjähriges Bestehen. Denn am 11. März 2009, also zwei Jahre vor der Eröffnung der Buga, gründeten 127 engagierte Bürger aus Koblenz und der Region Mittelrhein diesen Verein.
Natürlich war die Geburtstagefeier draußen, dort wo auch die Buga nachhaltig ihr Erbe hinterlassen hat: Die Anlagen vor dem Koblenzer Schloss, wo die Bugafreunde ehrenamtlich wirken durch Betreuung der Flora.
Zum zehnten Geburtstag organisierte man ein tolles Bürgerfest für die ganze Familie organisiert, wobei Geschäftsführerin Anna-Maria Schuster federführend war.
Nachdem Vorsitzender Thomas Schilling auf der Bühne vor dem Schloss das Event eröffnet hatte, blickten die Protagonisten der Buga 2011 u.a. Innenminister Roger Lewentz, Ex-Buga-Geschäftsführer Hans-Peter Faas und die Ex-OBs Eberhard Schulte-Wissermann und Dr. Joachim Hofmann-Göttig in einer Talkrunde zurück auf das Event, durch das Koblenz einen großen Aufschwung nahm. Sie und auch Oberbürgermeister David Langner gaben aber auch einen Ausblick auf die Buga 2029, die von Bingen bis Koblenz stattfinden soll.
Auch dafür gab es im Schlosspark neben dem Stand der Bugafreunde bereits eine weitere Gruppe, die sich mit dieser Bundesgartenschau in zehn Jahren beschäftigt und darüber informierte.
Apropos Buga 2029: „Wir sorgen dafür, dass die Bugastätten in Koblenz bis 2029 und darüber hinaus auf dem vorhandenen Niveau bleiben“, versicherte Herbert Kramb, Vorstandsmitglied der Bugafreunde. Die pflegen aber auch die Stauden im Schloss- und Festungspark, verleihen dort Rollstühle, Bollerwagen, Spielsachen und informieren über Aktionen.
Dass sie in diesen Dingen äußerst kompetent sind, bewiesen sie mit dem Bürgerfest, wo vor allem Mitmachaktionen im Vordergrund standen. Die reichten vom Modell-Segelbootbauen, in einer Riesenkugel aus Kunststoff laufen über Goldwaschen, Töpfern und trommeln auf Kunststofftonnen bis hin zum Tragen von Rüstungen der Römer und Ritter. Aber auch das Showprogramm war beachtlich: Ein Heißluftballon landete, in zahlreichen Ständen gab viel zu entdecken und das Bühnenprogramm mit halbstündigen Darbietungen und viel Musik dauerte fünfeinhalb Stunden.
Neben Bierbrunnen und Imbissständen hatte die Ehrengarde der Stadt Koblenz rechts vor dem Schloss einen riesigen Verpflegungsbereich mit Suppe aus der Gulaschkanone sowie Grill- und anderen Spezialitäten belegt. Dazu kamen für die Gäste zahlreiche Festzeltgarnituren, die vorsorglich überdacht waren.
Dies erwies sich als unnötig, denn bis fast zum Schluss meinte das Wetter es gut mit den Bugafreunden, die das für dieses tolle Event verdient hatten. HEP
Unterwegs waren auf der Bürgerfest auch OB David Langner links und Vereinsvorsitzender Thomas Schilling
Im Zelt der Ehrengarde wurden nicht nur Würstchen gegrillt sondern auch einige Spezialitäten.
Beim Trommeln auf Kunststofffässer konnte jeder mitmachen.
