Race4Friends hatte wieder zu schnellen Runden eingeladen
Einmal auf der Grand Prix Strecke mitfahren
Nürburgring. „Die Resonanz auf diese Veranstaltung wird immer Größer“, war Sandra Müller erste Vorsitzende des Vereins Race4friends über das Ergebnis von über 700 Teilnehmer hocherfreut. Inzwischen kommen Gruppen aus Wuppertal und dem Frankfurter Raum zum Nürburgring, gab die Vorsitzende bekannt. Bereits zum siebten Mal hatten die Mitglieder von Race4Friends 80 Helfer und Fahrer organisiert, um am Nürburgring Geistig- und körperlich behinderten sowie Menschen mit Beeinträchtigungen die Gelegenheit zu geben, in einem Rennfahrzeug als Beifahrer über die Grand-Prix Strecke zu Fahren. Race4Friends ist ein inzwischen Gemeinnütziger Verein der seit 2009 besteht, er hat es sich zur Aufgabe gemacht behinderten Menschen aus ganz Deutschland den Motorsport näher zu bringen. Sie können als Beifahrer in einem Renn- oder Sportwagen die Strecke „Hautnah“ erleben und damit unvergessliche Erlebnisse zu ermöglichen. Seit den Anfängen 2009 kamen rund 2000 „Beifahrer“ aus caritativen Einrichtungen in den Genuss in einem Renn- oder Sportwagen die Grand Prix Strecke zu erleben. Dafür waren viele Ehrenamtliche Helfer sowie engagierte Motorsportler und Privatfahrer erforderlich, die ihren Beifahrersitz zur Verfügung stellten. Von den rund 700 Behinderten in diesem Jahr waren aus dem Kreis Ahrweiler über etliche aus den Caritaswerkstätten und dem Lebenshilfeverein mit ihren Betreuern zum Nürburgring gekommen. Sie wurden mit Helm und Haube ausgestattet, und warteten mit ihren Helfern aufgeregt um als Beifahrer, in den 80 bereitgestellten Rennfahrzeuge einzusteigen. Die Vorfreude wurde immer größer und so wurde die Zeit genutzt um aus der langen Reihe von Rennwagen sich schon ein Fahrzeug auszusuchen wo man als Beifahrer mitfahren wollte. Die Vorfreude wuchs, und nach den Runden über den Kurs war den Mitfahrern die Freude anzumerken. Auch die Begeisterung der Fahrer und Fahrerrinnen war groß, wie Nicole Sattler eine Fahrerin aus Kempten im Allgäu es ausdrückte „Es macht mich unheimlich glücklich, diese Freude in den Gesichtern zu sehen, die ich diesen Menschen bereiten kann“.
