AUS für die Gemeinschaftshauptschule Rheinbach
Einst fest verwurzelte Schule muss schließen
Rheinbach. Am 12. Juli 2019 geht eine Ära zu Ende! Die Hauptschule schließt, zusammen mit der Tomburg Realschule, für immer ihre Pforten, der letzte Jahrgang wird ins Leben entlassen. Von 1968 bis 2019 besuchten mehrere Schülergenerationen diese Institution, eine Schulform, die in der Rheinbacher Schullandschaft fest verwurzelt war und sich großen Zuspruchs erfreute.
Unzählige Schüler und Schülerinnen verließen die GHS mit dem Haupt- oder Realschulabschluss, nicht wenige mit der Qualifikation für die gymnasiale Oberstufe. Engagierte Lehrerinnen und Lehrer legten die Basis für eine erfolgreiche Schullaufbahn, förderten die Schwachen, stärkten die Potenziale und begleiteten die Schüler auf ihrem Weg zum geeigneten Beruf oder weiteren schulischen Werdegang. Sekretärinnen und Hausmeister sorgten mit für ein angenehmes Schulklima und gute Arbeitsbedingungen in der großen Schulfamilie. Heute stehen die Absolventen mitten im Berufsleben oder sind erfolgreiche Geschäftsleute, auf die alle zurecht stolz sein können.
Die Freigabe des Elternwillens und die negative Darstellung der Hauptschulen in der Öffentlichkeit führten zu einer mangelnden Akzeptanz und damit zu einem Rückgang der Schülerzahl. Dies bedeutete das AUS für die bis dahin beliebte Schulform. Das macht uns sehr, sehr traurig!
Um ein letztes Lebewohl zu sagen und Erinnerungen auszutauschen treffen sich möglichst viele interessierte Mitglieder der großen Schulfamilie am Samstag, 13. Juli um 15 Uhr im Brauhaus.
Christine Rösner
für die Schulleitung
Ute Lohmüller
für das Kollegium
Madeleine Christian
für die Schülerschaft
