Allgemeine Berichte | 25.11.2024

Der nostalgische Weihnachtsmarkt an der alten Brauerei begeistert jedes Wochenende bis zum 3. Advent

Eintauchen in eine vergangene Welt

Romantisch ist der liebevoll dekorierte und beleuchtete Weihnachtsmarkt im Kasbachtal

Wenn es dunkel wird, ist man auf dem nostalgischen Weihnachtsmarkt in einer anderen Welt.  Fotos: HEP

Kasbach/Ohlenberg. Eintauchen in eine vergangene Welt können Besucher bis zum 3. Advent jedes Wochenende auf dem nostalgischen Weihnachtsmarkt an der alten Brauerei im Kasbachtal.

Apropos Brauerei: Franz Wilhelm Steffens gründete 1866 die Brauerei Steffens Linz, aber etwas außerhalb der Stadt auf dem St. Severinsberg am Kasbachtal. 2006 wurde die Steffens-Brauerei stillgelegt und in eine Vertriebsgesellschaft umgewandelt. Seit 2010 kommen Steffens-Biere aus dem Gießener Brauhaus, angeblich nach den alten Rezepten hergestellt, aber eben nicht mehr Original in Linz.

Roman Runkel übernahm um die Jahrtausendwende Gebäude, Brauereiausschank mit Gastronomie, die er als ein Restaurantmuseum immer weiter ausbaute. Denn er hatte viel gemacht mit alten Jahrmärkten in ganz Deutschland.

Und so entstand 2005 an der alten Brauerei der erste nostalgische Weihnachtsmarkt, der mit Sohn Peter Runkel dann immer größer, perfekter und romantischer wurde.

Eintauchen in eine vergangene Welt kann schon am Linzer Bahnhof beginnen. Denn von dort rattert bis 22. Dezember jeden Samstag und Sonntag von 10 bis 18 Uhr jede volle Stunde ein uralter Triebwagen über die eingleisige Strecke. Jeweils 40 Minuten später geht es vom Haltepunkt Alte Brauerei wieder zurück nach Linz.

Der nostalgische Weihnachtsmarkt empfängt seine Gäste in einem liebevoll dekorierten und beleuchteten Ambiente. Das abwechslungsreiche Angebot reicht von kunsthandwerklichen Accessoires, modischen Taschen, Mützen und Schals, kreativem Schmuckdesign über weihnachtliche Dekoartikel bis hin zu Glühwein, Eierpunsch, Gewürz- oder Lebkuchen und frischem Brot aus dem Holzofen. Die Kinder dürfen die beiden hauseigenen Esel streicheln und auf dem nostalgischen Karussell Runden drehen.

Und was ist das Highlight? „Wir haben keins“, antwortet Peter Runkel, Geschäftsführer der Runkel Gastronomie Betriebs GmbH gegenüber Blick aktuell und weiter: „Ein Highlight ist einfach das Große und Ganze für das wir uns viel Mühe gegeben haben und so kommt man, wenn es dunkel wird in eine andere Welt.“

Peter Runkel ist stolz darauf, dass die Getränke- und Imbisshütten aus Südtiroler Holz bestehen: „So ne Hütte hat einfach Leben“, meint er.

Der ganze Weihnachtsmarkt wird mit eigenen Kräften organisiert: „Wir haben unser tolles Team in der Gaststätte mit zusätzlichen Kräften wesentlich verstärkt und betreiben selbst alle Stände außer drei. Extern sind die mit Honig, Schals und Mützen sowie Deko“, erläutert Peter Runkel.

Das alles sind wohl auch die Gründe dafür, dass der Weihnachtsmarkt im Kasbachtal zigtausende Besucher anlockt.

HEP

Mit eigenen Kräften werden Hütten und Stände bis auf drei betrieben.

Mit eigenen Kräften werden Hütten und Stände bis auf drei betrieben.

Liebevoll dekoriert und beleuchtet ist auch das alte Brauhaus.

Liebevoll dekoriert und beleuchtet ist auch das alte Brauhaus.

Peter (r.) und Roman (l.) Runkel betreiben und organisieren den nostalgischen Weihnachtsmarkt.

Peter (r.) und Roman (l.) Runkel betreiben und organisieren den nostalgischen Weihnachtsmarkt.

Wenn es dunkel wird, ist man auf dem nostalgischen Weihnachtsmarkt in einer anderen Welt. Fotos: HEP

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