Allgemeine Berichte | 01.03.2023

Siegerin des 64. Vorlesewettbewerbs kommt von der Freien Christlichen Realschule Neuwied

Elwira Müller ist die beste Vorleserin im Kreis

Landrat Achim Hallerbach: „Alle Teilnehmer haben überzeugt und sind bereits Gewinner ihrer Schulen“

Elwira Müller (im Lesesessel) konnte die Jury im starken Teilnehmerfeld der 19 Schulgewinner am meisten überzeugen.  Foto: Kreisverwaltung Neuwied/Ulf Steffenfauseweh

Gewinner waren sie schon vorher alle: 19 Mädchen und Jungen hatten an ihren jeweiligen Schulen den vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels ausgelobten Vorlesewettbewerb für sich entschieden. Nun trafen sie sich zur nächsten Runde auf Kreis-Ebene. Und dabei überzeugt Elwira Müller von der Freien Christlichen Realschule in Neuwied die Jury letztlich am meisten. Sie vertritt den Kreis Neuwied daher beim Bezirksentscheid am 27. März in Koblenz.

Die historischen Räume des Röntgenmuseums bildeten für den Kreisentscheid wieder eine besonders schöne Kulisse. Der große Saal im zweiten Stock des Museums war voll besetzt und die Aufregung war vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern anzusehen. Nach der Begrüßung durch Landrat Achim Hallerbach lauschten Publikum und Jury zunächst jedoch gespannt dem wunderschönen Gesang von Hannah Maier (Rhein-Wied-Gymnasium), die von Michael Obenaus (Landesmusikgymnasium Montabaur) am Flügel begleitet wurde.

Nach einer kurzen Vorstellung der selbst ausgewählten Lektüren hatten die Teilnehmer dann jeweils wenige Minuten Zeit, ihr Lesetalent der fachkundigen Jury zu präsentieren. Neben den Kriterien „Aussprache“, „Betonung“ und „Lesetempo“ achtete die Jury auch auf die eigene Interpretation des Textes und die Sicherheit beim Lesen.

Nachdem alle 19 Teilnehmer im alten Lesesessel Platz genommen und das Publikum mit lustigen und spannenden Geschichten gefesselt hatten, zog sich die Jury zu einer Beratungspause zurück, um die fünf Finalisten zu ermitteln. Es waren dabei oft nur Feinheiten, die in der Bewertung den Unterschied machten.

In der zweiten Runde galt es schließlich, eine Passage aus einem fremden Buch vorzutragen, was ebenfalls alle Finalisten so souverän meisterten, dass es die Jury schwer hatte, einen Gewinner zu küren. „Alle haben überzeugt. Es war ein sehr enges Rennen, bei dem Nuancen den Ausschlag gegeben haben. Aber am Ende waren wir uns einig, dass Elwira Müller die Beste war“, machte Landrat Achim Hallerbach als Jurymitglied bei der Urkundenverleihung deutlich und unterstrich: „Es ist toll, dass heutzutage trotz vermehrter Nutzung digitaler Medien noch so ein großes Interesse an Büchern bei den Kindern und Jugendlichen vorhanden ist.“

Die Teilnehmer und somit Schulsieger des Kreises Neuwied waren: Isabella Emrich, Ardit Avdiu, Mia Fuhr, Justin Jüterbock, Josephine Mosemann, Nika-Marie Senking, Leon Pindor, Nils Klein, Leo Hennig, Emma-Marie Parker, Elvira Müller, Aaron Samuel Gossen, Theresa Enns, Matea Civic, Lucy Mertins, Mia-Sophie Lehnhoff, Zoé Firges, Amélie Schiffbauer und Paul Sieger.

Die Jury in diesem Jahr stellten Doris Litz, Rosina Kusche-Knirsch, Hans-Jürgen Schmitt, Jürgen Ulrich und Hans-Georg Poredda sowie Achim Hallerbach. Traditionell organisiert die Kreisjugendpflege des Kreisjugendamtes Neuwied, Simone Höhner und Marc Maier die Veranstaltung.

An den regionalen Entscheiden der Städte und Landkreise beteiligen sich bundesweit rund 6.600 Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen. Mit rund 600.000 Teilnehmern jährlich ist der 1959 ins Leben gerufene Vorlesewettbewerb Deutschlands größter Lesewettstreit.

Elwira Müller (im Lesesessel) konnte die Jury im starken Teilnehmerfeld der 19 Schulgewinner am meisten überzeugen. Foto: Kreisverwaltung Neuwied/Ulf Steffenfauseweh

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