„Em Fastelovend donn mir möt öch sönge un laache, demm Trübsinn däue mir de Naache“
In Swisttal regieren jetzt Prinz Günter II. und Prinzessin Regina I.
Swisttal-Heimerzheim. Da hat der Bürgermeister nun selbst Schuld: Mit der Übergabe des Rathausschlüssels gab Eckhard Maack die „Regierungsgewalt“ an das Heimerzheimer Prinzenpaar Günter II. (Tappeser) und Prinzessin Regina I. (Wirtz) ab. Umgeben von Präsident Werner Hahnenberg, der Landtagsabgeordneten Ilka von Boeselager, Ortsvorsteher Hermann Leuning, Pfarrerin Claudia Müller-Bück und Pater Stanislaus Friede proklamierte der Bürgermeister das Prinzenpaar. Getreu ihrem Motto „Em Fastelovend donn mir möt öch sönge un laache, demm Trübsinn däue mir de Naache“ legte das Prinzenpaar schwungvoll los und leitete dann zum Programm der Prunksitzung über.
Der erste Gast war der „Feuerwehrmann Kresse“, seit Jahren eine feste Größe im rheinischen Karneval. Es folgten der Tanz der Ehrengarde Heimerzheim, De Huusmeister vum Bundesdaach, die Kölsch Hänne’schen sowie die FC-Cheerleeder. „Ja, wenn die Mannschaft des 1. FC doch so schwungvoll spielen würde wie die Mädchen tanzten“, sinnierte ein Besucher. Um Mitternacht gab es eine Überraschung. Die Schwester der Prinzessin, Irmgard Hensen, betrat als Überraschungsgast die Bühne und begeisterte mit rheinischen Liedern. Erst nach wiederholten Zugaben durfte sie die Bühne verlassen und am Tisch des Prinzenpaares Platz nehmen. Gegen Mitternacht setzten „Kuhl Un De GÄNG“ den Schlusspunkt unter ein tolles Programm. Zum abschließenden Finale bot die KG Heimerzheim, voran mit ihrem Prinzenpaar sowie mit den befreundeten Gesellschaften und ihren Repräsentanten, darunter das Mieler Prinzenpaar, noch einmal ein prächtiges Abschlussbild.
RFW
Auch unter den Jecken: die Beigeordnete Petra Kalkbrenner mit ihrem Ehemann.
