Klaus Peter Püschel: Werke in Öl und Aquarell in der ehemaligen Synagoge in Niederzissen
Endlich wieder Kunst
Eröffnung fand coronabedingt im kleinen Kreis statt
Niederzissen. In der ehemaligen Synagoge in Niederzissen wurde jetzt die Gemäldeausstellung mit Klaus Peter Püschel eröffnet. In kleinem überschaubaren Rahmen begrüßte Richard Keuler, Vorsitzender des Kultur- und Heimatvereins die wenigen Gäste, die aufgrund der Sicherheits- und Hygienebestimmungen in der kleinen Ausstellungshalle Platz fanden: „Wir sind heute bewusst ein kleiner Kreis, und die Anwesenheit unseres fast kompletten Vorstandes beweist, wie wichtig uns die Kultur in diesem Hause ist“, betonte Keuler, „seit März wurden alle Veranstaltungen abgesagt. Wir leiden kulturmäßig unter Entzug. Ich zähle mich dazu. Unser Maler Klaus Peter Püschel ist eigentlich ein waschechter Berliner, hat aber vor 20 Jahren sein Zuhause in Burgbrohl gefunden.“
Der Erste Beigeordnete Ralf Doll begrüßte im Namen der Ortsgemeinde die Gäste und lud sie ein, sich an den Werken des Malers zu erfreuen. Man sei froh, eine solche Einrichtung wie die ehemalige Synagoge in der Gemeinde zu haben, die als Veranstaltungsort für Kunst und Kultur offen sei. „Meine Motive finde ich in der Natur“, sagt der ursprünglich aus Berlin stammende Maler Klaus Peter Püschel. Und in seinen Bildern merkt man das auch. Große Farbenpracht in Öl und Acryl leuchtet dem Betrachter entgegen. Blumen und Wiesen, Szenen mit Bach und den typischen Bäumen erinnern an Landschaften in der Eifel oder im Brohltal.
Besonders eindrucksvoll und im wegen Corona leider fast „ausgefallenen“ Festjahr zu 50 Jahre Verbandsgemeinde Brohltal: Die restaurierte 11sm der Brohltalbahn, die dem Betrachter entgegenkommt. Aber auch abstrakte Farbenspiele sind dem Maler geläufig. Die Ausstellung ist noch bis zum 14. September zu sehen, Samstag und Sonntag von 14-18 Uhr.
Am Sonntag, 13. September ist die Synagoge zudem zum Tag des offenen Denkmals ebenfalls geöffnet.-HE-
Die Natur liefert dem Künstler viele Motive.
Mit Dampf durch das Brohltlal: Die 11 sm.
