Allgemeine Berichte | 24.01.2023

Sternsingeraktion 2023

Endlich wieder ein König sein!

Remagen.Nach langer Zwangspause konnten auch in der Pfarreiengemeinschaft Remagen die Sternsinger am 7./8. Januar wieder den Segen singend von Haus zu Haus bringen. In der Sternsingeraktion engagieren sich Jahr für Jahr in ganz Deutschland über 300.000 Kinder, die sich in königlichen Gewändern auf den Weg machen, Gottes Segen zu den Menschen zu bringen und Geld für Kinder in Not zu sammeln. Diese schöne Tradition erfreut somit nicht nur die besuchten Menschen, sondern der eifrige Einsatz hilft auch Kindern auf der ganzen Welt, denen es nicht so gut geht.

Insgesamt 170 Kinder waren am ersten Januarwochenende durch die einzelnen Gemeinden gelaufen. Am Anfang stand in jeder Gemeinde eine Aussendungsfeier, danach waren die Gruppen je nach Ortschaft bis zum frühen oder späten Nachmittag unterwegs. Neben Geld wurden wieder viele Süßigkeiten gesammelt. Nachdem die Kinder sich einen Teil davon ausgesucht hatten, spendeten sie die andere Hälfte der Tafel in Sinzig bzw. wurden diese an Hilfsorganisationen im Ahrtal weitergegeben.

In Remagen-Stadt waren 30 Kinder mit erwachsenen Begleitpersonen das ganze Wochenende unterwegs und brachten den Segen von Tür zu Tür. Auch einige Jugendliche waren gekommen, um die Kinder zu unterstützen. Am Montag folgte dann wie immer abschließend der Besuch in der Kindertagesstätte St. Anna, beim Bürgermeister, der Volksbank sowie der Kreissparkasse. Die Sternsingeraktion blickt in diesem Jahr auf ihr 50-jähriges Bestehen zurück. 1973 zogen unter der Regie des damaligen Küsters und Organisten Johannes Weiland zum ersten Mal Sternsinger durch den Ortsteil Remagen, zunächst nur zu den Kirchen, den Schulen und Kindergärten, den Klöstern und dem Krankenhaus.

In Kripp wird das Sternsingen in Eigenverantwortung von den Messdienerinnen und Messdienern organisiert. Hier liefen 19 Kinder mit sieben Betreuern am Samstag bis nachmittags durch die Straßen und brachten den Menschen den Segen. Zum gemeinsamen Mittagessen trafen sich die sechs Gruppen in der Grundschule.

In Oberwinter hatte das Organisationsteam am meisten Kinder begeistern können. 78 Kinder waren am Samstag in 12 Gruppen in Oberwinter, Bandorf und Rolandseck unterwegs. Besonders eindrucksvoll konnte in Oberwinter gezeigt werden, dass die Sternsingeraktion eine konfessionsungebundene Aktion von Kindern für Kinder ist, denn auch der evangelische Kindergarten hatte eine ganze Gruppe angemeldet, die singend durch den Ort zog. Die Gruppe des katholischen Kindergartens war ebenfalls in einem eigenen Bezirk unterwegs.

In Oedingen starteten 14 Kinder mit sechs Betreuern ebenfalls am Samstagmorgen. Hier trafen sich alle Gruppen zu einem gemeinsamen Mittagessen im Pfarrheim, danach wurde weiter der Segen von Tür zu Tür getragen, bis gegen 15 Uhr dann jede Straße abgelaufen war.

In Unkelbach konnte man die 29 Sternsinger in acht Gruppen mit insgesamt 13 Begleitpersonen am Sonntag durch die Straßen ziehen sehen. Auch alle Unkelbacher Messdienerinnen und Messdiener ließen es sich nicht nehmen, in einer eigenen Gruppe unterwegs zu sein und waren eine wichtige Unterstützung für die jungen Könige. Um die Mittagszeit kamen die ersten Gruppen zurück ins Pfarrheim und konnten sich bei selbstgemachter Pizza und Getränken stärken, gegen 15 Uhr dann war auch die letzte Gruppe fertig. Nach langer Pause war es wieder großartig zu erleben, wie begeistert und doch ernsthaft die Kinder mit großer Ausdauer unterwegs waren, um anderen Kindern auf der Welt zu helfen.

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