„Wenn Martha tanzt“ in der Hollerer Bücherei
Endlich wieder ein Literaturgespräch
Holler. Einladung, nein, nicht zum Tanzabend, sondern zum Literaturgespräch. Am 21. September um 20 Uhr wird im Pfarrheim, Hauptstraße 3a in Holler das Buch „Wenn Martha tanzt“ von Tom Saller besprochen. Vor anderthalb Jahren konnte der Austausch coronabedingt nicht stattfinden. Nun wagt die Hollerer Bücherei es noch einmal, und zar mit der Bitte um Anmeldung (per E-Mail an koeb@online.de oder per Telefon bei Ruth Kowski-Meyer unter (0 26 02) 94 79 11 und Beachtung der 3-G-Regel (geimpft, getestet oder genesen).
Die Gesprächsrunde leitet Claudia Hülshörster von der Katholischen Erwachsenenbildung, Bildungswerke Westerwald und Rhein-Lahn. Kurz zum Inhalt des Buches: Ein junger Mann reist nach New York, um das Notizbuch seiner Urgroßmutter Martha bei Sotheby’s versteigern zu lassen. Es enthält bislang unbekannte Skizzen und Zeichnungen von Feininger, Klee, Kandinsky und anderen Bauhaus-Künstlern. Martha wird 1900 als Tochter des Kapellmeisters eines kleinen Dorfes in Pommern geboren. Von dort geht sie ans Bauhaus in Weimar - ein gewagter Schritt. Walter Gropius wird auf sie aufmerksam, Martha entdeckt das Tanzen für sich und erringt so die Bewunderung und den Respekt der Bauhaus-Mitglieder. Bis die Nazis die Kunstschule schließen und Martha in ihre Heimat zurückkehrt. In ihrem Arm ein Kind und im Gepäck ein Notizbuch von immensem Wert - für sie persönlich und für die Nachwelt. Doch am Ende des Zweiten Weltkriegs verliert sich auf der Flucht Marthas Spur.
