Die Jugend des TTC-Buschhoven unterstützt den Heimat- und Verschönerungsverein
Engagierte Helfer bei der Weiherreinigung
272 Zigarettenstummel in der Grotte am Burgweiher
Swisttal-Buschhoven. Die Jugend des TTC-Buschhoven kann nicht nur Tischtennis spielen. Das bewies sie bei ihrem Einsatz zur Unterstützung des Heimat- und Verschönerungsvereins HVV-Buschhoven bei der Weiherreinigung. Während die Aktiven sich bei warmen Temperaturen eher die Brennnesseln und Disteln vornahmen, richteten die zahlreichen jugendlichen Helfer ihr Augenmerk mehr auf die kleinen Dinge: Ausgerüstet mit Handschuhen, Scheren und Greifern reinigten Simon und Wendlin die „Grotte“. „Wir haben nachgezählt, wir haben 272 Zigarettenstummel gefunden!“, war Simon stolz auf das Ergebnis seiner Arbeit. „Das ist doch der Beweis, dass die abschreckenden Bilder auf den Packungen nicht wirken“, stellte Karl Micklisch, stellvertretender Vorsitzender des HVV, trocken fest. Deliana und die anderen Kinder harkten Laub oder jäteten Unkraut am Weg. Doch angesichts der Trockenheit mussten sie kapitulieren: Entweder kam das Kraut nicht mit Wurzel aus dem Boden, oder man riss gleich ein Loch in die Erde. Dazu will sich Vorsitzender Frank Wendorf nach den Ferien bei einem Ortstermin mit der Gemeinde zusammensetzen: „Das ist ein generelles Problem, das wir von Grund auf durch eine Bodensanierung angehen müssen“. Der Tisch-Tennis-Club Buschhoven mit seinem Trainer Ralf Meuter half schon zum zweiten Mal: Diesmal waren zwölf Kinder und einige ihrer Eltern bei der Weiherreinigung dabei. Zum Dank erhielten sie im Anschluss einen lebendigen Unterricht zu Wasserkunde, Tieren und Pflanzen am Weiher: Peter Haarhaus hatte sich liebevoll vorbereitet und Schaubilder, Libellenlarven und einige Wasserpflanzen mitgebracht. Er war begeistert vom großen Interesse und der Aufmerksamkeit der Kinder. Auch Ralf Meuter strahlte: „Ich freue mich, dass unser Tischtennis-und-mehr-Gedanke auch über die Vereinsgrenzen gut ankommt“, und versprach, die Aktion am Weiher auch 2019 wieder in sein Jahresprogramm einzuplanen. Zum Abschied erhielt jedes Kind aus der Hand der Weiherwartin Nicole Heyart eine kleine Pfefferminzpflanze im Blumentopf, die sie direkt am Weiher fachmännisch vereinzelt und eingepflanzt hatte.
