Sozialdienst kath. Frauen und Pflegestützpunkt Weißenthurm
Entscheidungen für das Lebensende
Podiumsdiskussion über die Patientenverfügung zog viele interessierte Gäste an
Weißenthurm. „Es war eine sehr informative Veranstaltung, sie hat mir gezeigt, wie ich auch am Lebensende mein Selbstbestimmungsrecht ausüben kann“, so lautete das Fazit einer Weißenthurmer Bürgerin, die an der Podiumsdiskussion über die Patientenverfügung Ende Oktober in der Verbandsgemeinde Weißenthurm teilgenommen hat. Im Juli dieses Jahres hatte das Urteil des BGH viele Menschen verunsichert, ob ihre Patientenverfügung noch gültig sei. Die Veranstaltung des Betreuungsvereins des Sozialdienstes katholischer Frauen für Mayen-Koblenz und des Pflegestützpunktes Weißenthurm informierte die Bürger der Verbandsgemeinde Weißenthurm jetzt umfassend über dieses Thema.
Nach dem Grußwort des Verbandsbürgermeisters Georg Hollmann stellte die Moderatorin Stefanie Coopmeiners, Geschäftsführerin des Sozialdienstes katholischer Frauen Koblenz die drei kompetenten Referenten des Nachmittags vor, die im Anschluss von verschiedenen Seiten beleuchteten, was bei der Abfassung einer Patientenverfügung beachtet werden muss.
Der Medizinethiker Georg Beule, Sabine Rinke von der Betreuungsbehörde des Kreises Mayen-Koblenz und Dr. Jürgen Prusseit vom Hospizverein in Koblenz zeigten in ihren fundierten Referaten auf, welchen Stellenwert eine Patientenverfügung hat und wie sie verfasst werden sollte. Coopmeiners wies auch auf die Möglichkeiten der weiteren Beratung und Information durch ihre Mitarbeiterinnen Lara Kiefer und Margit Vogt, sowie die Mitarbeiterin des Pflegestützpunktes Weißenthurm Bettina Zaar hin. „Da dieses Thema von allgemeinem Interesse ist, werden wir eine ähnliche Veranstaltung im nächsten Jahr wieder anbieten“, so lautete das Fazit aller beteiligten Personen.
Weitere Informationen erhalten Interessierte beim Sozialdienst katholischer Frauen Koblenz e. V., Tel. (02 61) 30 42 40 und beim Pflegestützpunkt Weißenthurm, Tel. (0 26 37) 9 41 91 37.
