Landkreis lässt Robert-Krups-Schule nicht im Regen stehen
Entwässerungsprojekt soll Starkregen trotzen
Irlich. Die Robert-Krups-Schule in Neuwied-Irlich erhält eine neu strukturierte Entwässerung, um künftigem Starkregen besser standzuhalten. Diese Entscheidung wurde von der Kreisverwaltung Neuwied, dem Schulträger, in Zusammenarbeit mit den Servicebetrieben Neuwied getroffen. Sie stellt eine Antwort auf frühere Probleme bei der Ableitung von Niederschlagswasser dar.
Der Plan sieht vor, die Entwässerung des Schulhofes zur Teutonenstraße hin umzuleiten. Dies ermöglicht die Installation von Kanälen mit größerer Nennweite, die das Oberflächenwasser effektiver abführen können. Im Rahmen der Umsetzung wird ein Schachtbauwerk im Bereich der Teutonenstraße errichtet. Das neu geschaffene Sammelschacht wird dann mit dem Schulhof verbunden. Kreisverwaltung und Servicebetriebe Neuwied haben die Auftragsvergabe gemeinsam koordiniert.
Michael Mahlert, 1. Kreisbeigeordneter und Schuldezernent, besuchte die Baustelle und unterstrich die Dringlichkeit des Projekts: „Ich habe Bilder gesehen, wo den Anwohnern bei größeren Regenereignissen die Keller vollgelaufen sind. Das konnte nicht hingenommen werden, so dass wir an dieser Stelle umgehend handeln mussten.“
Dieter Scherbarth, zuständig für die Betreuung der Maßnahme bei den Servicebetrieben Neuwied, wies darauf hin, dass die Initiative einer umfassenden Planungsphase bedurfte, die einen Vorlauf von mindestens 1,5 Jahren erforderte. Rüdiger David, Immobilienmanager der Kreisverwaltung Neuwied, stellte klar, dass die Gesamtkosten der Maßnahme über 200.000 Euro betragen, wobei etwa 75 Prozent von der Kreisverwaltung getragen werden. Er äußerte die Erwartung, dass zumindest die Anwohner die Bedeutung dieser Infrastrukturmaßnahme bei künftigen Regenereignissen zu schätzen wissen werden. BA
Vor Ort an der Robert-Krups-Schule in Irlich informierten sich der 1. Kreisbeigeordnete Michael Mahlert (2. v. r.) und der Immobilienmanager der Kreisverwaltung Neuwied, Rüdiger David (2.v.l.), gemeinsam mit Dieter Scherbarth (l.) von der SBN Neuwied und Marco Müller (r.) als zuständigem Techniker des Immobilienmanagements über den Fortschritt der Baumaßnahme. Foto: Markus Radzanowski
