Informationsveranstaltung gut besucht
Entwicklungsstörungen bei Kindern mit Migrationshintergrund
Unterschiedliches Verständnis von Krankheit und Gesundheit berücksichtigen
Neuwied. 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, um sich über Fragen der Entwicklung von Kindern mit Migrationshintergrund zu informieren. Die Veranstalter, das Heilpädagogisch Therapeutisches Zentrum gGmbH (HTZ) Neuwied sowie die Kreisverwaltung Neuwied, konnten Dr. med. Andreas Oberle, Ärztlichen Direktor des Pädiatrie Sozialpädiatrischen Zentrums Olgahospital in Stuttgart als kompetenten Referenten gewinnen. Dr. Oberle erläuterte am Beispiel verschiedener Länder, aus denen Menschen nach Deutschland immigriert sind, das unterschiedliche Verständnis von Krankheit und Gesundheit. Auch die Frage, wer innerhalb der Familie für gesundheitliche Aspekte zuständig ist, unterscheidet sich stark in den verschiedenen Herkunftsländern. Dr. Oberle warb dafür, diese Normen und Werte, die Migranten mitbringen und auch auf die Erziehung ihrer Kinder übertragen, wertneutral zur Kenntnis zu nehmen. Es gelang Dr. Oberle, praxisnah seine langjährigen Erfahrungen zu vermitteln. Weitere Informationen über die Arbeit von Dr. Oberle im Internet unter http://www.klinikum-stuttgart.de/kliniken-institute-zentren/paediatrie-1-sozialpaediatrie/startseite/.
Pressemitteilung
Kreisverwaltung Neuwied
