Nightfeverabend betete für den Frieden
Erbarme, erbarme, erbarme dich
Stimmungsvolle Zeit, innezuhalten
Bad Neuenahr-Ahrweiler.Es ist gut, wenn in Nachflut- und Coronazeiten nicht alles abgesagt wird. Insbesondere, wenn es dazu dient, mit sich, dem eigenen Leben, Lieben und Hoffen ins Reine zu kommen, sich mit den brennenden Fragen der Zeit auseinanderzusetzen. Nightfever ist ein solches Format. Dahinter verbirgt sich eine Nacht der offenen Kirche in besonders stimmungsvoller Atmosphäre. Das Nightfever Ende März fand erneut in der Klosterkirche des Calvarienbergs, Ahrweiler, statt und bot Raum, selbst innezuhalten und die eigenen Anliegen vor Gott zu tragen, aber auch für den Weltfrieden im Allgemeinen und den Ukrainekrieg insbesondere zu beten. Auch eine vorbereitete Postkarte, die am Ausgang abgegriffen werden konnte, lud ganz praktisch ein, direkt bei Putin zu intervenieren. Entsprechend präsentierte sich das Allerheiligste – die Hostie in der Monstranz – zentral auf den ukrainischen Farben. Das Format „Nightfever“ ist in der Stadt nicht unbekannt. Letztlich ist es eine umfassende Einladung eine Stille und stimmungsvolle Zeit vor Gott zu verbringen. In bewährter Weise rollte der Taizé-Chor unter Leitung von Claudia Jüngling-Bergmann einen Klangteppich aus, der es leicht machte, in der festlichen Atmosphäre der Kirche zu verweilen, im Wechsel mit Gebeten und Zeiten der Stille. Zahlreiche Menschen machten von dem Angebot Gebrauch. In diesen Tagen suchen viele einfach eine Auszeit, um innerlich zur Ruhe zu kommen und neu Kraft zu tanken. „Nightfever“ gibt es unter diesem Namen seit dem Weltjugendtag in Köln 2005. In Ahrweiler organisiert ein Team zweimal im Jahr dieses Angebot.
