Allgemeine Berichte | 21.08.2019

DRK-Ortsverein Treis-Karden zieht beeindruckende Bilanz

Ereignisreiches Jahr für die First-Responder

Sie engagieren sich in der First-Responder-Gruppe des DRK-Ortsvereins Treis-Karden (v. li.): Jonas Büchel, Dr. Theodor Kastor und Joice Liesenfeld.Foto: J. Claßen

Treis-Karden. Eine überaus beeindruckende Bilanz konnten die Verantwortlichen der „First-Responder- Gruppe / Helfer vor Ort“ des DRK-Ortsvereins Treis-Karden in diesen Tagen ziehen. Die Gruppe, die seit Ende Juli 2018 tätig ist, verzeichnete in nur einem Jahr insgesamt über 80 Einsätze. „Und nur zwei Einsätze davon konnten nicht bedient werden“, stellte der stellvertretende Bereitschaftsleiter Jonas Büchel voller Stolz fest. Dabei ist dies keine Selbstverständlichkeit, da die Einrichtung des First-Responders auf freiwilliger und ehrenamtlicher Basis funktioniert. Die Mitglieder der First-Responder-Gruppe werden zu den unterschiedlichsten Einsätzen gerufen. Alarmiert werden sie von der Integrierten Leistelle Koblenz. Wichtigste Aufgabe ist es, vor Ort bei lebensbedrohlichen Verletzungen und Erkrankungen bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes Hilfe zu leisten. Der „Helfer vor Ort“ wird zeitgleich mit dem hauptamtlichen Rettungsdienst zu Notfällen alarmiert, in denen sich ein Zeitvorteil für das Eintreffen der ehrenamtlichen Sanitäter ergibt. In diesem Fall eilt der First Responder, der verfügbar ist, zum Einsatzort, damit schnellstmöglich nach dem Absetzen des Notrufes ein Helfer Vorort ist. Somit geht keine wertvolle Zeit verloren. Die Palette der Einsätze ist breit gefächert: Angefangen beim Verkehrsunfall, über internistische und chirurgische Notfälle, bis hin zum Herz-Kreislauf-Stillstand. „Mit so vielen Einsätzen haben wir nicht gerechnet“, lautete das Fazit des 1. Vorsitzenden Jürgen Claßen, der sich zugleich von dem beispielhaften Engagement und Einsatz der jungen Leute und von DRK-Bereitschaftsarzt Dr. Theodor Kastor, der ebenfalls als First-Responder in Treis-Karden mitarbeitet, begeistert zeigte. Er war sich mit den Verantwortlichen des DRK-Ortsvereins Treis-Karden einig, dass die Einrichtung des örtlichen First-Responder-Systems eine absolut richtige Entscheidung gewesen war und versprach weitere Unterstützung. Bisher hat das örtliche Rote Kreuz bereits rund 1500 Euro für die Ausrüstung der Helfer investiert und ist für jede Unterstützung dankbar. Zur Gruppe gehören aktuell fünf ausgebildete Helferinnen und Helfer: Sophie Knob, Joyce Liesenfeld, Dr. Theodor Kastor, Jean-Paul Caspers und Jonas Büchel. In naher Zukunft wird sich diese Zahl noch weiter erhöhen, da sich neue Aktive in der örtlichen DRK-Bereitschaft gefunden haben, die in Kürze ihre Ausbildung abschließen werden und ab dann die bestehende Gruppe unterstützen wollen. Initiiert hat diese spezielle Ersthelfergruppe Bereitschaftsleiter Jean-Paul Caspers. Die offizielle Einrichtung erfolgte auf Antrag des DRK-Kreisverbandes Cochem-Zell bei der zuständigen Verbandsgemeinde Cochem, die dann per Beschluss des Verbandsgemeinderates den Weg ebnete, und das DRK mit der Einrichtung eines Helfer-vor-Ort-Systems in Treis-Karden beauftragte. Aufgrund ihrer bisherigen Erfahrungen weisen die Mitglieder der örtlichen First-Responder Gruppe darauf hin, dass bereits wenige Minuten nach dem Absetzen des Notrufs auf die Helferinnen und Helfer - falls verfügbar - geachtet werden sollte, da sie in der Regel mit dem privaten PKW ankommen, um möglichst schnell helfen zu können.

Pressemitteilung des

DRK Ortsvereins Treis-Karden

Sie engagieren sich in der First-Responder-Gruppe des DRK-Ortsvereins Treis-Karden (v. li.): Jonas Büchel, Dr. Theodor Kastor und Joice Liesenfeld.Foto: J. Claßen

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