Gemeinsamer Projektabschluss bei UTAMARA
Erfolge feiern und Neuanfänge gestalten
Kasbach. Am 17. Juni lud die Frauenbegegnungsstätte UTAMARA e.V. zur Feier ins Bürgerhaus Kasbach ein. Anlass war der erfolgreiche Abschluss zweier Projekte, deren Ergebnisse präsentiert und diskutiert wurden.
Neben vielen Teilnehmerinnen und Kooperationspartnerinnen war auch die Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Neuwied, Daniela Kiefer, anwesend. Die Ortsbürgermeisterin Dr. Susanne Lux ließ ihr Grußwort krankheitsbedingt verlesen.
Projekt 1: iMpuls-Cafés (2022–2025): Insgesamt 35 interkulturelle, mobile Themen- und Kreativcafés erreichten über 500 Frauen, Mädchen und Mütter. Finanziert wurde das Projekt durch die Deutsche Fernsehlotterie.
Projekt 2: „Jin Jiyan Azadî“ trifft „Nie wieder ist jetzt“ (Jan–Juni 2025): Vier Veranstaltungen setzten sich mit Extremismusprävention auseinander. Die Verbindung von Rechtsextremismus und Islamismus liegt in der Unterdrückung von Frauenrechten – dem wirkt UTAMARA aktiv entgegen. Gefördert wurde dieses Projekt durch Änderwerk.
Ein besonderer Dank gilt den Ehrenamtlichen, die mit Kinderbetreuung und Sprachvermittlung Teilhabe ermöglichten, sowie allen Referentinnen und Teilnehmerinnen, die die Projekte lebendig machten.
Eine Teilnehmerin sagte bewegend: „UTAMARA hat uns stärker gemacht. Ich fühle mich hier wie zu Hause – frei, so wie ich bin.“ Gesang, Musik und Tanz verschiedener Kulturen spiegelten die Vielfalt wider, für die UTAMARA steht. Ein Ende ist immer auch ein Neuanfang. UTAMARA macht weiter – mit neuer Förderung und neuer Energie.
