Förderverein St. Georgskirche Niederwerth

Erfolgreiche 1. hl. Messe während der Coronaviruszeit

Auch auf der Insel wird jetzt wieder die heilige Messe gefeiert

Erfolgreiche 1. hl. Messe
während der Coronaviruszeit

Leere Bänke und doch volle Messe. Foto: privat

28.09.2020 - 10:25

Niederwerth. Am vergangenen Samstagabend konnte Pfarrer Fey zum ersten Mal während der Coronaviruszeit 35 Besucher(innen) in der St. Georgskirche zum Gottesdienst begrüßen.

Vor Beginn der Messe musste jede Besucherin/jeder Besucher die Hygienemaßnahmen einhalten und sich vom Empfangsteam zum Platz in der Kirche bringen lassen. Auch während der Messfeier wurden alle Bedingungen von den Besuchern eingehalten. Leider sind im Moment nicht mehr als 35 Kirchenbesucher zugelassen, da die Kirche relativ klein ist und sich die Anzahl der erlaubten Personen aus der vorhandenen Quadratmeterzahl der gesamten Kirche errechnet.

Da alle Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz gegen das Virus an diesem Samstag eingehalten wurden, ist der Förderverein sehr zuversichtlich, auch in Zukunft am 1. und 3. Samstag im Monat in der St. Georgskirche die heilige Messe feiern zu können, auch wenn es leider immer nur für 35 Besucher sein dürfte. Aus diesem Grunde ist es auch erforderlich, sich zweiwöchentlich im Vorfeld anzumelden. Aber 35 Menschen im Gotteshaus sind besser als gar Keine. Besonders hervorzuheben sind die Empfangteams, ohne sie wäre eine Messfeier nicht möglich. Wer hätte gedacht, dass die St. Georgskirche einmal zu klein ist für alle, die gerne die Messe besuchen würden?

Arme Coronazeit, die die ganze Welt hoffentlich bald nicht mehr beherrscht.

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Kommentare
Gast:
Warum wird von Ihnen proklamiert das der Kreis Neuwied auf Warnstufe "Rot" stehe, wenn sogar der Landkreis Neuwied auf seiner Seite selber angibt das wir noch im Status "orange" sind?
juergen mueller:
Die Aggressivität in der Bevölkerung steigt u.dies vor allem gegenüber den Ordnungskräften.Unakzeptable Handlungen,die mit Recht strafrechtlich zu ahnden sind,da die Hirnlosigkeit mancher Zeitgenossen ein Ausmaß erreicht hat,die keine andere Möglichkeit zulässt.Was ist daran so schwer zu begreifen,dass wir uns in einer Situation befinden,wo Vernunft,Eigeninitiative u.das Zurückstellen eigener Bedürfnisse u.Befindlichkeiten angebracht sind,auch wenn es schwerfällt.Neben unser aller Leben stehen Existenzen auf dem Spiel,wohingegen Maskenpflicht,Abstand halten,Zuhausebleiben,keine Reisen und Partymachen wohl das kleinere Übel sind.Ich bin kein Freund der Politik,jedoch scheint es unabdinglich zu sein,wenn diese das Denken für Personen übernehmen,Entscheidungen treffen muss,wozu diese selbst nicht in der Lage sind,letztere missachten u.damit vor allem eine Gefahr für andere darstellen.
Stefan Arenhardt:
Des Weiteren gibt die Polizei an, dass sich „nur ganz wenige der rund 200 Versammlungsteilnehmerinnen und Versammlungsteilnehmer an die Auflagen“ gehalten hätten. Kaum jemand habe den nötigen Mund-Nase-Schutz getragen und der vorgeschriebene Mindestabstand sei von vielen nicht eingehalten worden. Gegen ganze sieben Personen würde ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Meiner Berechnung nach sind das 3,5% der Teilnehmer. Da von „nur ganz wenige“ zu sprechen, ist zumindest sehr irreführend. Auf der Veranstaltung wurde vom Ordnungsamt und der Polizei gefordert, dass die Teilnehmer einen Mindestabstand von zwei Metern einhalten. Dieser Mindestabstand sollte sogar zu Mitgliedern aus dem gleichen Haushalt eingehalten werden. Wir waren mit unseren vier Kindern dort und konnten dies leider zumindest gegenüber unserer 16 Monate alten Tochter nicht einhalten. Bezeichnenderweise hielten die meisten Polizisten sich jedoch nicht an ihre eigenen Vorgaben und standen dauerhaft deutlich näher zusammen.
Stefan Arenhardt:
Leider muss ich dieser Pressemitteilung deutlich widersprechen. Ich war Teilnehmer und Redner auf dieser Demonstration. Es ist ein unfassbarer Skandal, wie die Polizei hier die Tatsachen verdreht. Ich selbst habe die Geschehnisse nicht aus nächster Nähe gesehen. Aber ich habe gestern noch vor Ort mit mehreren Augenzeugen gesprochen und mir heute die Darstellung der Frau angehört, welche von der Polizei abgeführt wurde. Sie hat glaubhaft versichert, dass sie eben nicht nach Polizisten geschlagen hat und auch nicht an den Händen aus der Versammlung gezogen wurde. Auch ihre 75-jährige Mutter gibt an, die Polizisten nicht getreten zu haben. Hier steht in beiden Fällen Aussage gegen Aussage. Und selbst wenn sie nach dem Polizisten getreten hätte, hat meiner Ansicht nach, ein männlicher Polizist in voller Schutzausrüstung die Tritte einer 75-jährigen Frau auszuhalten, ohne diese zu verletzen. Es ist mehr als nur erschreckend, das unter einer Pressemitteilung der Polizei schreiben zu müssen.
Gabriele Friedrich:
Es wird dem ganzen Land gut tun, wenn es 1 Jahr keinen Karneval gibt. Keine Saufereien, keine Schlägereien, keine Jugendlichen im Komasuff, etc. pp Langer Artikel für das, was selbstverständlich ist in einer kritischen Zeit. Foto: Schnee von gestern Das Schlimme ist, das die Bevölkerung nicht genug Disziplin hat, EINMAL komplett zu verzichten. Ich erinnere hier mal an die schweren Zeiten der Großeltern und Eltern. Nehmt euch mal ein Beispiel an den Alten, die ihr so gerne wegschiebt und im Stich lasst beim anonymen Wohnen der gleichgültigen jungen Generation.
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