Allgemeine Berichte | 02.03.2021

Jecke Fraue aus Villip

Erfolgreiche Spendenaktion

Jecken Frauen haben trotz Pandemie an ihrer Tradition festgehalten

Andrea Neu (Projektleiterin der Wachtberger Zugabe, links), Andrea Hoffmann (Mitspielerin der Jecken Frauen, rechts) und im Hintergrund Hannelore Hoffmann (ebenfalls Mitspielerin der Jecken Frauen). Foto: privat

Wachtberg-Villip. Alljährlich findet auf Weiberfastnacht im großen Saal des Hotel Görres in Villip die Weibersitzung der kath. Frauengemeinschaft statt. Die Akteure, die „Jecken Frauen“ gestalten den bunten Nachmittag mit Liedern, Sketchen, Tänzen und halten damit die Lachmuskeln der Mitfeiernden kräftig auf Trab. Ein Teil der Eintrittsgelder und ein Spendenglas, welches an dem Nachmittag gerne von den Frauen im Saal gefüllt wird, spenden die Jecken Frauen alle zwei Jahre an eine gemeinnützige Einrichtung. In diesem Jahr hat die Weibersitzung zwar nicht stattfinden können, aber dennoch haben die Jecken Frauen an ihrer Tradition festgehalten und ihre Spende getätigt. In der vergangenen Woche haben sie eine Überweisung in Höhe von 500 Euro an „Dat Bönnsche Hätz e.V.“ veranlasst. „Dat Bönnsche Hätz e.V.“ veranstaltet alljährlich eine Benefiz-Karnevalssitzung zugunsten des Förderkreis Bonn e.V., welcher sich für krebskranke Kinder und derer Familien einsetzt. Weitere 500 Euro wurden an die Wachtberger „Zugabe“ übergeben. Die „Zugabe“ ist ein Projekt der kath. Kirchengemeinde St. Marien Wachtberg und verteilt Lebensmittel und Grundbedarfsartikel an Bedürftige. Bis 2020 gab es regelmäßige Sammelaktionen, z.B. vor dem E-Center in Berkum oder auf diversen Veranstaltungen. Da durch die Pandemie die meisten Veranstaltungen im vergangenen Jahr ausgefallen sind und auch die Sammelaktion vor dem EKZ, zum Schutz aller nicht stattgefunden haben, kämpft die „Zugabe“ nun um jeden einzelnen Monat, um ihr Projekt am Leben zu halten. Derzeit unterstützt die „Zugabe“ rund 300 Menschen, darunter viele Kinder und leider auch sehr viele alte Menschen, die von ihrer kleinen Rente nicht mehr leben können. Die Jecken Frauen sind sich sicher, dass die Gelder bei beiden Einrichtungen sehr gut aufgehoben sind und bedanken sich an dieser Stelle noch mal bei allen jecken Weiber im Saal für die Spenden.

Andrea Neu (Projektleiterin der Wachtberger Zugabe, links), Andrea Hoffmann (Mitspielerin der Jecken Frauen, rechts) und im Hintergrund Hannelore Hoffmann (ebenfalls Mitspielerin der Jecken Frauen). Foto: privat

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