Frankensiedlung Nithrindorp e.V
Erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe
Grafschaft. Der Verein Frankensiedlung konnte zusammen mit jungen Menschen der Lebenshilfen Kreis Ahrweiler e.V. einen gelungenen Abschluss des Jahres durchführen. Bei herrlichem Wetter hat man sich auf dem Gelände der Frankensiedlung getroffen. Zum Abschluss wurden mit den Teilnehmern Beete mit Stauden angelegt, die insbesondere für Insekten interessant sind. Weiter haben die Teilnehmer mitgeholfen rund 50 Bäume und 40 Wildrosen zu pflanzen. Bei den Bäumen wurde insbesondere der Klimawandel in den Blick genommen, so fanden Esskastanie, Vogelkirsche und Winterlinde mit weiteren Gehölzen ihren Platz. Mittlerweile hat man auf der Frankensiedlung rund 400 Hecken und Sträucher und rund 120 Bäume gepflanzt.
Die JuLe-Teilnehmer (Junge Lebenshilfe) haben jeden Monat einen Samstag auf der Siedlung verbracht. Eigene Beete wurden im Frühjahr angelegt mit Gemüse und Salat. Bei jedem Treffen wurde dann auch die eigene Ernte verwertet, was allen sehr viel Freude gemacht hat. „Es ist sehr angenehm, mit diesen Menschen zu arbeiten, trotz ihrer Behinderung sind sie immer freundlich und haben große Freude an dem Projekt“ so Pia Caspari, Vorsitzende des Vereins. Durch die Kooperation mit der Lebenshilfe konnte der Verein auch einen Beitrag zu lebendiger Inklusion leisten. Unterstützt wurde die Maßnahme durch Aktion Mensch.
Auch wenn die baulichen Voraussetzungen sicher besser sein könnten, nutze man auch immer wieder den vorhandenen Bauwagen bei schlechtem Wetter. So hoffen der Verein und auch die Lebenshilfe, dass man baldigst mal diese Bedingungen gerade für solche Gruppen verbessern kann. Leider werden dem Verein immer wieder viele Schwierigkeiten in den Weg gelegt.
Im nächsten Jahr wird man die Zusammenarbeit vertiefen und alle freuen sich schon auf den Frühling, wo man wieder loslegen kann.
„Es ist für uns als Verein und auch für unsere verschiedenen Kooperationspartner nicht nachvollziehbar, dass das Verfahren so schwierig gestaltet wird, dass wir immer wieder Steine in den Weg gelegt bekommen. Die Chancen, gerade für Menschen mit Beeinträchtigungen werden nicht genügend geschätzt. Viele Entscheider haben das Projekt offensichtlich immer noch nicht verstanden.“ so Mathias Heeb, Vorsitzender. „Wer etwas will, findet Wege, wer etwas nicht will, findet Gründe“.
Pressemitteilung
Frankensiedlung Nithrindorp e.V.
