Zahlreiche Freiwillige engagierten sich beim NABU für Natur- und Artenschutz
Erfolgreicher Freiwilligentag beim NABU Montabaur und Umgebung
Westerwaldkreis. Der NABU (Naturschutzbund Deutschland) veranstaltete in der Region Rhein-Westerwald erstmals Freiwilligentage. Auch der NABU Montabaur und Umgebung beteiligte sich an der Gemeinschaftsaktion. Über 50 helfende Hände packten mit an, um die unterhalb des NABU Naturschutzzentrums gelegene „Wiese am Florianspfad“ in Holler zu pflegen. Gemeinsam wurde gemäht, gejätet und gerecht, damit sich eine artenreiche und bunte Blumenvielfalt als wertvoller Lebensraum für Biene, Schmetterling und Grashüpfer entwickeln kann. Der NABU Vorstand war begeistert von dem regen Zustrom an Freiwilligen, von denen sich etliche zum ersten Mal aktiv für den Naturschutz engagierten. Beeindruckend war ebenso die hohe Motivation der Teilnehmer nach dem Motto: „Viele Hände - schnelles Ende.“ Auch die Geselligkeit kam beim anschließenden Picknick nicht zu kurz. Neben dieser einmal im Jahr stattfindenden Hauruck-Mäh-Aktion kümmert sich eine tatkräftige Gartengruppe aus Ehrenamtlichen regelmäßig um diesen Hotspot der Biodiversität. Um dem Insektensterben zu begegnen, wurde von den ehrenamtlichen Naturschützern bereits Wildbienenhotel, Hummelkasten, Lesestein- und Reisighaufen errichtet sowie nektar- und pollenreiche Wildkräuter gepflanzt.
Das Mähen der Fläche in Verbindung mit dem anschließenden Abtragen des Mähgutes dient der Ausmagerung, die zu einer größeren Pflanzenvielfalt führt. Wer sich ebenfalls für den Schutz der heimischen Artenvielfalt einsetzen möchte, kann sich melden bei Katharina Kindgen unter Tel. (0 26 02) 97 01 34 oder Katharina.Kindgen@NABU-RLP.de.
Pressemitteilung
NABU-Regionalstelle Rhein-Westerwald
Alle packten fleißig mit an, sodass ein schnelles Ende in Sicht war. Copyright: Robert Stephan
