Allgemeine Berichte | 07.01.2021

75 Mayen-Koblenzer mit höchster Impf-Priorität wurden in der Maifeldhalle gegen das Corona-Virus geimpft

Erfolgreicher Impfstart in Polch

Die Terminvergabe für die Impfungen erfolgt zentral durch das Land Rheinland-Pfalz

Die 84-Jährige Mayenerin wird geimpft. Foto: Kreisverwaltung Mayen-Koblenz

Kreis MYK. Erfolgreich ist der Impfstart im Impfzentrum Polch verlaufen. 75 Mayen-Koblenzer, die der höchsten Impf-Priorität angehören und entsprechende Termine hatten, sind gegen das Corona-Virus geimpft worden. Zu den ersten Impflingen gehörten eine 84 Jahre alte Frau aus Mayen sowie eine Mitarbeiterin eines ambulanten Pflegedienstes. Auch im Impfzentrum Koblenz konnten Bürger aus dem Landkreis geimpft werden.

„Ich bin sehr froh, dass die Impfungen in den Impfzentren in Polch und Koblenz heute gestartet sind und die ersten Bürgerinnen und Bürger geimpft werden konnten“, sagt Landrat Dr. Alexander Saftig und dankt allen Mitwirkenden, die den Impfstart seit Wochen organisatorisch vorbereitet haben und noch in den kommenden Tagen, Wochen und Monaten aktiv sein werden. „Ich würde mich freuen, wenn das Impfangebot rege von den Bürgerinnen und Bürgern angenommen wird.“

Auch wenn die Situation in der Polcher Maifeldhalle für alle Beteiligten – Ärzte, Helfer, Einsatzkräfte und nicht zuletzt Impflinge – Neuland war, sind die Abläufe am Donnerstag von der Aufbereitung des Impfstoffes über die Anmeldung, Aufklärung und Impfung bis hin zum Antritt des Heimwegs reibungslos verlaufen. Bereits am frühen Nachmittag konnte das Team vor Ort Bilanz eines zufriedenstellenden ersten Impftages ziehen. Am Freitag, 8. Januar, werden weitere 75 Personen im Impfzentrum Polch geimpft, bevor ab Montag kommender Woche die Anzahl der Impflinge auf 150 Personen pro Tag erhöht wird. Die Anzahl der geplanten Impfungen ergibt sich durch die Verteilung des Impfstoffes durch das Land Rheinland-Pfalz. In Abhängigkeit des zur Verfügung stehenden Impfstoffes ist es im Volllastbetrieb mit zwei Impfstraßen grundsätzlich möglich, bis zu 800 Menschen pro Tag in Polch zu impfen. In enger Absprache zwischen dem Land Rheinland-Pfalz und der Stadt Koblenz wurde vereinbart, dass für MYK-Bürger aus der VG Weißenthurm, VG Vallendar, Stadt Bendorf und der ehemaligen VG Rhens, das Impfzentrum in Koblenz zuständig ist. Davon eingeschlossen sind die Kommunen Rhens, Brey, Spay, Waldesch, Bendorf, Vallendar, Niederwerth, Weitersburg, Urbar, Weißenthurm, Kettig, Urmitz, Kaltenengers, Sankt Sebastian, Bassenheim und Mülheim-Kärlich. Für alle anderen Gemeinden aus dem Landkreis Mayen-Koblenz ist der Standort Polch zuständig. Eine Wahl zwischen den Impfzentren ist nicht möglich.

Die Terminvergabe für die Impfungen erfolgt zentral durch das Land Rheinland-Pfalz. Nur wer einen bestätigten Termin hat, kann auch geimpft werden. Impf-Termin können vereinbart werden unter Telefon 08 00 / 57 58 100 oder über die Internetseite www.impftermin.rlp.de.

So läuft der Impf-Termin im Impfzentrum Polch im Detail ab:

Die Person, die geimpft werden möchte, bekommt vom Land per Schreiben einen Termin zugewiesen. In diesem Schreiben ist sowohl der erste Termin für die erste als auch für die zweite Impfung vermerkt. Mit diesem Dokument wendet sich die Person am Einlass der Maifeldhalle an einen Mitarbeiter. Dann wird kurz die Berechtigung geprüft und die Person wird anschließend eingelassen. Nach dem Einlass begibt sich der Impfling in einen Wartebereich und von da aus weiter zur Anmeldung. Im Bereich der Anmeldung sitzen zwei Verwaltungsmitarbeiter, die die Daten von dem Impfling erfassen und die notwendigen Unterlagen, wie einen Laufzettel und einen Beratungsbogen aushändigen. Die Datenerfassung und -verarbeitung läuft zwar komplett digital ab, dennoch ist ein Laufzettel für eventuelle Systemausfälle wichtig. Von der Anmeldung aus geht es in einen zweiten Wartebereich und danach weiter zur Beratung. Die Beratung wird durch einen Mediziner durchgeführt und erfolgt entweder in einer Gruppenberatung oder auf Wunsch individuell unter vier Augen.

Nach der Beratung begibt sich der Impfling immer im Einbahnstraßensystem in den nächsten Wartebereich. In diesem Wartebereich halten sich die Impflinge bereits vor den einzelnen Impfkabinen auf. Insgesamt gibt es sechs dieser Impfkabinen pro Impfstraße. Der Impfling wird dann hereingerufen und anschließend geimpft.

Nach der Impfung begibt sich der Impfling in einen sogenannten Beobachtungsbereich, in dem zahlreiche Stühle zur Verfügung stehen. Dort muss die Person 15 Minuten lang unter Beobachtung von Sanitätspersonal warten. Und wenn diese 15 Minuten der Beobachtungszeit vorbei sind und keine Nebenwirkungen zu erkennen waren, begibt sich die geimpfte Person zu einem Dokumentationsbereich, wo ein Verwaltungsmitarbeiter den Impfprozess als abgeschlossen dokumentiert. Anschließend kann die geimpfte Person die Maifeldhalle durch einen Nebeneingang verlassen und den Heimweg antreten. Unterm Strich dauert der Impfprozess in der Regel nicht länger als 30 Minuten für die Impflinge – die beschriebenen 15 Minuten Beobachtungszeit inbegriffen.

Bei der Zweitimpfung, die drei Wochen später erfolgt, geht es etwas zügiger voran, denn dann entfällt die medizinische Beratung, die ja bereits bei der ersten Impfung gegeben wurde. Ansonsten ist die Abfolge identisch zur Erstimpfung. Pressemitteilung

Kreisverwaltung Mayen-Koblenz

Die 84-Jährige Mayenerin wird geimpft. Foto: Kreisverwaltung Mayen-Koblenz

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Lena: Diversität ist wichtig: Der Wolf reguliert Überpopulationen ( z.B. Schwarzwild, Rehwild). Für schlecht geschützte Herdentiere sind die Besitzer verantwortlich.
  • Peter 1: Trotzdem ist der Wolf hier vollkommen überflüssig.
  • Walter Miller : Ein verpixeltes Bild von der durch den Wolf getöteten Ziege. Was will man damit ausdrücken ? Das ein Wolf besonders grausam ist ? Er ist ein Geschöpf der Natur - nicht mehr und nicht weniger. Im Gegensatz zu den 467.000 Jägern in Deutschland.
  • Michael Geiger, 56337 Eitelborn: Michael Geiger, Leider kann ich die Losnummern aus der Ziehung vom 28.03.26 im Globus Bubenheim nicht finden.. Warum nicht
  • Dietmar Gläsener: Leider kann ich meine Gewinnlos Nummern , Ziehung vom 28.03.26 im Clobus in KO-Bubenheim nicht abrufen im Internet. Woran liegt es? D. Gläsener, 56237 Nauort
  • S. Bastian: Herr Winkelmann, Sie werden doch ihren eigenen Artikel kennen. Zitat: "Verbandsbürgermeister Jan Ermtraud machte in einer Rede deutlich, dass die Maßnahmenliste einerseits das Ergebnis eines vertrauensvollen...
  • Andreas Winkelmann: Hallo Frau Roth, von "vertrauensvoll" steht nichts im Bericht. Und die veränderte Maßnahmenreihenfolge ist ausdrücklich erwähnt. Gleich zu Anfang ist auf die dem Ratsinformationssystem zu entnehmenden Details verwiesen, wo u..a.
  • Dagmar Both: Guten Morgen Herr Winkelmann, herzlichen Dank für ihre Berichterstattung. Wenn sie von einer vertrauensvollen Abstimmung im Abstimmungsprozess zum Sondervermögen berichten, - dann gilt dies leider nicht für die Freien Wähler.
Kreishandwerkerschaft
Holz Loth-Entsorgung
Oster-Anzeige
Titel
Kreishandwerkerschaft - Anzeige Pool
Container Anzeige
Innovatives rund um Andernach
Titelanzeige
Empfohlene Artikel
Schülerinnen und Schüler der Bienenklasse 3c der KGS Meckenheim sind am Standort Meckenheim der Bücherbrücke in die Bücher vertieft. Foto: Stadt Meckenheim
31

Meckenheim. Die Bücherbrücke Meckenheim/Alfter verzeichnet eine rege Nutzung durch Kindertagesstätten und Schulen im Rahmen der Leseförderung. Unter den teilnehmenden Einrichtungen befinden sich unter anderem Blütentraum, Hüppekästchen, Rasselbande und zahlreiche weitere Kindertagesstätten. An beiden Standorten der Bücherei steht der Mittwochvormittag im Zeichen der Vorschulprogramme, bei denen die Kinder bib(liotheks)fit gemacht werden.

Weiterlesen

Mit 17 Anträgen zur Neuaufnahme in diesem Jahr wurde fast der Spitzenrekord von 2020 geknackt.
49

Leutesdorf. Pascal Berger, Vereinsvorsitzender begrüßte alle Anwesenden zur Jahreshauptversammlung am 28. März und es wurde nach Feststellung einer ordnungsgemäßen Einladung und Bekanntgabe der Tagesordnungspunkte eine Gedenkminute den Verstorbenen gewidmet.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Die Verkehrssituation an der Aloisius-Grundschule stresst die Anwohnerschaft. Foto: ROB
2283

Immer wieder kommt es zu kritischen „Manövern“: Auch die Stadtverwaltung sieht zunehmende Belastung:

HeimatCheck: Ahrweiler: Eltern-Taxis stressen alle

Ahrweiler. Seit mehreren Jahren steht die Aloisius-Grundschule vor einer wachsenden Herausforderung: dem zunehmenden Verkehrsaufkommen durch sogenannte „Elterntaxis“. Leser von BLICK aktuell berichten, dass sich die Situation trotz wiederholter Hinweise und Appelle bislang nicht verbessert habe. Insbesondere zu den morgendlichen Bringzeiten sowie am Mittag beim Abholen der Kinder kommt es regelmäßig zu kritischen Verkehrssituationen rund um das Schulgelände.

Weiterlesen

Symbolbild. Foto: Adobe Stock
133

Bonn. Am kommenden Samstag (04.04.2026) findet in Beuel und in der Bonner Innenstadt der „Bonner Ostermarsch 2026“ statt. Zu dieser Friedensdemonstration erwarten die Veranstalter rund 500 Teilnehmende. Die Versammlung beginnt um 13:00 Uhr auf dem Mirecourtplatz am Beueler Rheinufer. Von dort aus ist folgender Aufzugsweg vorgesehen:

Weiterlesen

Dauerauftrag 2026
Kreishandwerkerschaft
Alles rund ums Haus
Anzeige "Rund ums Haus"
Innovatives rund um Andernach
Koblenz blüht 2026
Imageanzeige Dauerauftrag 04/2026
Doppelseite PR/Anzeigen
Anlagenmechaniker
Ostergruß
Hasenhoppeln & Heimatshoppen
Rund ums Haus
Stellenanzeige mehrere Stellen
Stellenanzeige
Angebotsanzeige (April)
PR-Anzeige
Dauerauftrag 2026
Unterstützeranzeige