Allgemeine Berichte | 09.04.2020

Der achte Band der Remagener Apollinarisbilbliothek ist erschienen

Erhard Wacker: Die Kreuzwege des Apollinarisberges

Erhard Wacker.Foto: privat

Remagen. Die neueste Veröffentlichung in der Reihe Remagener Apollinarisbilbliothek gibt einen umfassenden Überblick über die verschiedenen Kreuzwege auf dem Apollinarisberg.

Erhard Wacker hat in den letzten Jahren intensiv bei vielen Institutionen nach den noch vorliegenden Dokumenten geforscht. Die wichtigsten Unterlagen bewahren die folgenden Archive auf: Familie von Fürstenberg-Stammheim (Schloss Ehreshoven), Bistum Trier, Landesdenkmalpflege (Mainz) und der Franziskanerorden (Paderborn). Der erste, im neugotischen Stile, geschaffene Kreuzweg, wurde ab dem Jahre 1864 errichtet. Beteiligt waren der Koblenzer Bildhauer Jakob Michels, die Kölner Tonfabrik Scherf & Imhoff, sowie der bekannte Kölner Bildhauer Karl Hoffmann. Der Leidensweg wurde einige Jahre später um die heute noch vorhandenen Kapellen der Stationen XIII und XIV erweitert. Im Lauf der Jahrzehnte und durch erhebliche Kriegsschäden stark beschädigt, begannen in den 50er Jahren die ersten Überlegungen neue Stationen zu schaffen. Den aktuellen Kreuzweg schuf dann 1964 der Oberammergauer Künstler Max Schauer. Zusätzlich errichteten die Franziskaner in den letzten 150 Jahren mehrere Kreuzwege im Innern der Apollinariskirche und den jeweiligen Klosterkapellen. Das Buch ist mit 80 Abbildungen – viele davon ganzseitig – umfangreich illustriert. Die Planungen für die Bände neune und zehn stehen schon: Die vollständige Dokumentation der Bauakten der Errichtung der neugotischen Apollinariskirche (1838-1857) sowie dann eine umfangreiche Geschichte der Restaurierungen und Bautätigkeiten auf dem Apollinarisberg seit 1857.

Erhard Wacker.Foto: privat

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