Schützenkapelle Mendig e.V. blickt auf 60-jähriges Bestehen zurück
Erinnerung an Gründungsmitglied Friedbert Köhn
Mendig. Im abgelaufenen Jahr feierte die Mendiger Schützenkapelle mit einem dreitägigen Musikfest am Haus am Lindenbaum ihr 60. Bestehen. Nach einer Tanzveranstaltung auf der Obermendiger Erlenmühle im Jahr 1964 wurde der Musikverein als „Musikkorps St. Hubertus Niedermendig“, später verkürzt auf Schützenkapelle Mendig, gegründet. Neben erfahrenen Musikern, die seit Ende der 40er Jahre in verschiedenen Bands und Tanzkapellen musikalische Erfahrung gesammelt hatten, gehörten auch einige junge Musiker zu den Gründungsmitgliedern des neuen Vereins. Einer dieser jungen Männer war Friedbert Köhn, zunächst an der Klarinette, später am Saxophon. Friedbert Köhn entwickelte sich auf Basis seines musikalischen Talents kontinuierlich weiter und war über viele Jahre und Jahrzehnte als Registerführer der Holzblasinstrumente eine wesentliche Stütze der Schützenkapelle. Er prägte als erster Saxophonist den Sound der Schützenkapelle in den 70er, 80er und 90er Jahren wesentlich mit. Als langjähriger Vizedirigent übernahm er Verantwortung im Verein. Zusätzlich zur Schützenkapelle spielte er auch bei den „Oldtimern“ zum Tanz auf. Bis ins fortgeschrittene Alter konnte sich die Schützenkapelle stets auf „Fried“ verlassen. Auch während seiner Erkrankung in den letzten Jahren blieb Friedbert Köhn seiner Schützenkapelle verbunden. Friedbert Köhn ist kurz vor seinem 80. Geburtstag, den er an Heiligabend gefeiert hätte, verstorben. Die Musikerinnen und Musiker der Schützenkapelle trauern mit seiner Familie. Ihrem Gründungsmitglied wird der Mendiger Musikverein ein ehrendes Andenken bewahren.
