Allgemeine Berichte | 25.11.2015

Traditionelle Gedenkstunde am Ehrenmal in Höhr-Grenzhausen

Erinnerung und Mahnung gegen Krieg und Gewalt

Erinnerung und Mahnung gegen Krieg und Gewalt

Höhr-Grenzhausen. Am diesjährigen Volkstrauertag gedachten in der Stadt Höhr-Grenzhausen -wie auch in vielen anderen Orten in Deutschland- Bürgerinnen und Bürger am Ehrenmal am Stadtpark den Opfern von Krieg und Gewalt. Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums, Vertreter der Kirchen, der Stadt und Verbandsgemeinde sowie der Reservistenkameradschaft Kannenbäckerland gestalteten die würdevolle Feierstunde. In seiner Ansprache verdeutlichte Stadtbürgermeister Thiesen die Verantwortung jedes Einzelnen für ein friedliches Zusammenleben unter anderem mit einem Zitat des deutschen Philosophen Karl Jaspers: „Die Frage des Friedens ist nicht zuerst eine Frage an die Welt, sondern für jeden an sich selbst.“ In diesem Zusammenhang hob der Stadtbürgermeister die Verpflichtung jedes Einzelnen hervor, Toleranz zu üben und für Verständigung einzutreten. „Partnerschaften, Freundschaften und Begegnungen zu pflegen und damit den Frieden in der Welt ein kleines Stück sicherer zu machen“ so Thiesen. Leah Vogel, Schülerin des Gymnasiums im Kannenbäckerland, hatte einen beeindruckenden Vortrag zur Asylthematik vorbereitet. Dabei nahm sie auch Bezug auf die furchtbaren Terroranschläge in Paris und betonte, dass man weiterhin den Flüchtlingen offen und positiv gegenübertreten soll und niemanden grundsätzlich vorverurteilen darf. „Wir müssen füreinander da sein, alle, ohne Ausnahmen. Egal welche Herkunft, welchen Glauben, welche Vergangenheit ein Mensch hat.“ Der evangelische Pfarrer Matthias Neuesüß ging ebenfalls auf die Anschläge in Paris und die aktuelle Flüchtlingssituation ein. Karl-Heinz Gimmler, Vorstandsmitglied der Reservistenkameradschaft Kannenbäckerland, erinnerte an die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus, die auch unter der Gewalt deutscher Soldaten gelitten haben. Abschließend legten Stadtbürgermeister Thiesen und Bürgermeister Thilo Becker den Kranz am Ehrenmal nieder, ebenso wie die Vertreter der Reservistenkameradschaft Kannenbäckerland und gedachten der Toten beider Weltkriege und der Opfer des Nationalsozialismus. Musikalisch begleitet wurde die Feierstunde vom Musikverein Hillscheid, unter anderem mit dem Trauermarsch aus „Saul“ und dem Lied „Ich hatte einen Kameraden“. Der Männergesangverein Höhr -Grenzhausen sang das Lied „Stille, Stille!“. Stadtbürgermeister Thiesen dankte allen Beteiligten und Helfern für die Gestaltung sowie den Helfern des Deutschen Roten Kreuzes für die Betreuung der Gedenkstunde.

Pressemitteilung der

Verbandsgemeinde

Höhr-Grenzhausen

Leah Vogel berichtet über die Asylthematik. Foto: privat

Stadtbürgermeister Thiesen begann mit seiner Rede..Foto: privat

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