Allgemeine Berichte | 25.09.2019

Sportschützenverein Wershofen

Erinnerungen an alte Zeiten werden wach

Seit 35 Jahren treffen sich die Freunde des Wilden Westens aus Nah und Fern am Schützenplatz

Ein Bogenmacher zeigt sein Werk.Fotos: SES

Wershofen. Seit 35 Jahren treffen sich die Freunde des Wilden Westens aus Nah und Fern zum alljährlichen Stelldichein am Schützenplatz in Wershofen und beweisen damit, dass der Wilde Westen nicht gestorben ist. Zahlreiche Indianer und Trapper hausen in Tipis und Lodges. Die Kleidung der Trapper nach indianischer Art ist authentisch. Besonders die Westernfreunde aus den Beneluxländern sind zahlreich vertreten, denn es gilt, sich nicht nur nach Trapper- oder Indianerart zu kleiden, es sind auch Schießwettbewerbe zu bestreiten. Hier konnten sich die Schützen mit dem Unterhebelrepetiergewehr (der klassischen Winchester Rifle), mit dem Vorderlader-Gewehr, dem Revolver und der Vorderlader-Pistole in vier Disziplinen mit fünf Schuss auf die Scheibe messen.

Ein Rendezvous

Für die Ladys war das Bratpfannenwerfen vorbehalten, wobei es galt, eine gusseiserne Bratpfanne bis zu einem vorgegebenen Ziel zu schleudern. Die Veranstaltung ist einem sogenannten Rendezvous nachempfunden, einem großen Treffen der Trapper, Pelzjäger, Waldläufer, Händler und Indianer. Die Händler boten in ihren Zelten von Holz- und Lederarbeiten bis zum Indianerschmuck vieles an, was zum Charakter des Treffens passte. Für das musikalische Feeling sorgten DJ „Gentleman“ und die „Jim Everett Band“ mit Country-Live-Musik der Extraklasse. So hatten die Sportschützen Wershofen auch in diesem Jahr verstanden, ein Hauch von Abenteuer und die Freiheit des Wilden Westen zu vermitteln.

SES

Ein geräumiges Tippi.

Ein geräumiges Tippi.

Mit der Winchester Rifle, 5 Schuss auf die Scheibe.

Mit der Winchester Rifle, 5 Schuss auf die Scheibe.

Ein Bogenmacher zeigt sein Werk.Fotos: SES Foto: HEINZ TONI SESTERHEIM

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