Allgemeine Berichte | 27.06.2018

Kolpingsfamilie St. Mauritius Kärlich besucht die Lüneburger Heide

Erlebnisse zwischen Moor und Meer

In der Lüneburger Heide machten die Kärlicher Kolpingsmitglieder auch Bekanntschaft mit der typischen Architektur. privat

Mülheim-Kärlich. Eigentlich fährt man ja zur Zeit der Heideblüte Ende Juli bis Anfang September in die Lüneburger Heide. Da man aber die Woche vor Pfingsten nicht so einfach in den August verlegen kann und die Fahrten der Kolpingsfamilie St. Mauritius Kärlich traditionsgemäß immer in dieser Woche stattfinden, machten sich 41 Personen plus Fahrer aus Mülheim-Kärlich und Umgebung auf in die Lüneburger Heide.

Auf der Hinfahrt legten sie einen Zwischenstopp in Celle, dem Tor zur Lüneburger Heide, ein. Bei einer Stadtrundfahrt richtete sich das Augenmerk hauptsächlich auf die restaurierten und denkmalgeschützten Fachwerkhäuser und die Parks und Gärten. Dann ging es weiter zum Zielort, dem Hotel-Restaurant Fuchs in Handeloh, das für die nächsten Tage das Domizil der Gruppe sein sollte.

Idyllische Kutschfahrt

Der nächste Tag sollte Heide pur bieten. Zunächst ging es mit Hotelier Charly, der als Guide fungierte, nach Schneverdingen. Hier hieß es umsteigen. Drei Kutschen, jeweils mit zwei Kaltblütern bespannt, standen bereit, die Besucher durch die Heide zu ziehen. Auf ihrem Weg machten sie kurz Station bei einer Heidschnuckenherde. Im alten Schafstall im Schneverdinger Heidegarten konnte man sich bei Kaffee und Kuchen zuerst einmal stärken, um anschließend den 1990 fertiggestellten Heidegarten zu bestaunen. Rund 180 verschiedene Heidesorten mit etwa 150.000 Pflanzen wachsen dort und sind von August bis September in voller Blüte zu bestaunen. Noch ein weiterer Höhepunkt wartete an diesem Tag. Guide Charly führte die Kärlicher ins Pietzmoor, das größte zusammenhängende Moor der Lüneburger Heide. Hier konnten sie die jährlich im Frühling blühenden Wollgrasflächen bewundern. Nach einem erlebnisreichen Tag ging es zurück zum Hotel.

Faszinierender Hafenkosmos

Dass Bremerhaven und Bremen eine Menge zu bieten haben, konnten die Ausflügler am Mittwoch erleben bei einer Stadtrundfahrt mit dem Hafen-Bus durch Bremerhaven und seine Hafenanlagen:

Hier werden die meisten Autos und die frischesten Früchte umgeschlagen, hier werden Waren von Kaffee und Bier bis zu imposanten Schwergütern im- und exportiert, hier sind spezialisierte Werften angesiedelt, und nicht zuletzt befindet sich hier die längste Stromkaje der Welt.

Nachdem sie sich im Fischereihafen mit seinen vielen Restaurants und Hafenkneipen gestärkt hatten, ging es weiter in die Hansestadt Bremen.

Bei einer Innenstadtführung lernte die Gruppe den Marktplatz mit dem berühmten Roland und den nicht minder berühmten Bremer Stadtmusikanten kennen. Wenn man dem Esel an die Beine greift, soll dies Glück bringen, entsprechend abgegriffen ist die Stelle der Skulptur.

Aber auch die Böttchergasse und das Schnoorviertel sind Orte, die man gesehen haben muss.

Am Donnerstag ging es zunächst nach Verden, der Reiterstadt an der Aller. Wahrzeichen der Stadt ist ein mächtiger Dom. Nach einem zweistündigen Aufenthalt in der Stadt ging es weiter zum Weltvogelpark Walsrode.

Dieser beherbergt inmitten einer 240.000 Quadratmeter großen einmaligen Gartenlandschaft über 700 Vogelarten aus aller Welt. Den Abschluss des Besuchs bildete eine faszinierende Vogelschau, bei der am Ende über 70 Vögel über den Köpfen kreisten.

Zeitreise ins Mittelalter

Der Freitag bot zunächst einen Abstecher zum vom Künstler Friedensreich Hundertwasser gestalteten Bahnhof in Uelzen. Anschließend besuchten die Kärlicher das Herz der Lüneburger Heide, die Stadt Lüneburg. Bei ihrem Rundgang durch die Stadt entdeckten sie die schönsten Ecken der mittelalterlichen Stadt: den Platz „Am Sande“ mit seinen verschiedenen Arten von Giebelhäusern, die St.-Johannis-Kirche, den Stintmarkt, die Nicolaikirche und das alte Rathaus. Nach einem zweistündigen Aufenthalt ging es weiter zum Schiffshebewerk Scharnebeck. Nach einer Einführung in der Ausstellungshalle des Schiffshebewerks ging es mit dem Schiff einmal durch das Hebewerk. Dabei wird ein Höhenunterschied von 38 Metern per Schiffsaufzug überwunden.

Nach fünf erlebnisreichen Tagen ging es am Samstag wieder in Richtung Heimat. Zuvor besuchtedie Gruppe aber noch die Stadt Soltau, wo ein großer Wochenmarkt inmitten der Stadt überraschte. Das Angebot von über 40 Händlern ließ keine Wünsche offen. Nach einem Zwischenstopp im Outlet-Center-Soltau führte der Weg endgültig nach Hause, wo alle müde und voller wunderschöner Erinnerungen am Abend ankamen. Eine erlebnisreiche Woche war zu Ende.

In der Lüneburger Heide machten die Kärlicher Kolpingsmitglieder auch Bekanntschaft mit der typischen Architektur. Foto: privat

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