Kreative aus Unkel und Umgebung luden am Samstag zur Eröffnung ihrer 26. Ausstellung
Erlös unterstützt die Kreativarbeit der Unkeler Kindergärten
Die vielfältigen Arbeiten können noch bis Sonntag, 15. Oktober 18 Uhr im Verwaltungsgebäude bewundert werden
Unkel. Zur Zeit werden Besucher des Unkeler Verwaltungsgebäudes im großen Foyer von lustigen Schildkröten auf Patchwork-Krabbeldecken und -Wickelauflagen sowie auf Baby-Schlafsäcken und einem Schnuffeltuch an hohen Stellwänden empfangen. Vor diesen hatten sich am Samstagvormittag die kleinen Antilopen der Aktionstage „Afrika ist überall“ der Sankt Pantaleon Kita Scheuren mit ihren Trommeln aufgebaut, um die Besucher der 26. Ausstellung „Unkeler kreativ“ (UK) mit dem Lied von Siegfried Fietz „Wir sind Kinder einer Welt. In Asien oder Afrika überall sind Kinder da!“ zu begrüßen. Mitgebracht hatten sie zudem Masken und Bilder von Afrika, während die kleinen Künstler des integrativen Marien-Kindergartens der Stadt einen Kalender zur Ausstellung beisteuerten und zudem bei der Beschreibung ihrer Arbeiten, mit denen sie die Welt im „Regenbogen-Feuerglanz“ in allen Farben verwandelt hatten, die Besucher beruhigten: „Alles nur gemalt!“
Ausstellung hat hohen Stellenwert im Jahreskalender
Das bezog sich keineswegs auf die UK, bei der neben Aquarellen, Zeichnung und Collage sowie Öl- und Acrylbildern auch wieder Fotografien, Skulpturen, Schmuck, Bastel- und Textilarbeiten ausgestellt werden. „Ich freue mich, so viele Besucher hier begrüßen zu können auch im Namen des erkrankten Hausherrn, VG-Chef Karsten Fehr, der von der Beigeordneten Gisela Born-Siebicke vertreten wird“, so Stadtbürgermeister Gerhard Hausen. Die 36 Kunstschaffenden, darunter sieben UK-Ersttäter, würden durch eine ungeheure Vielfalt an unterschiedlichen künstlerischen Exponaten beeindrucken. „Aber vor allem aufgrund ihrer Qualität hat die Ausstellung in der Bürgerschaft einen so hohen Stellenwert, dass sie im Jahreskalender eine der interessantesten Ausstellungen im nördlichen Kreis Neuwied ist“, schwärmte er.
Ins Leben gerufen hatte die Ausstellung 1992 sein Vorgänger, Altbürgermeister Werner Zimmermann zusammen mit seiner Frau, der Klöppel-Spezialistin Angelina Zimmermann-Fernandez. Um die Organisation hatte sich jahrelang Ewald Thelen gekümmert, der ab 1999 von Dani Niemeyer unterstützt worden war.
Die wies in ihrer Begrüßung auf den großen Verkaufstisch direkt am Foyer-Eingang hin, auf dem die Aussteller auch dieses Jahr wieder selbst gestaltete kleine Kunstwerke anboten. „Mit dem Erlös unterstützen wir die beiden Unkeler Kindergärten in ihrer Kreativarbeit“, erinnerte Dani Niemeyer, bevor sie Bernadette Hausen und Silvia Hümmerich-Holderer als den Kita-Leiterinnen je 300 Euro übergab. Außerdem erinnerte sie an das UK-„life painting“, bei dem man am kommenden Wochenende, 14./15. Oktober, Marianne Brandau am Samstag und Susanna Blank jeweils ab 14 Uhr beim Aquarellieren über die Schulter sehen kann.
Nach einem kleinen Umtrunk strömten die Besucher dann auch in den Sitzungssaal, an dessen Wänden Exponate aufgebaut waren, während in der Mitte des Raums Stellwände große und kleiner Bilder aufnahmen. So entführte etwa Susanne Heckner in die engen, von teils maroden Palästen gesäumten Kanäle von Venedig. Die Serenissima in der Abendsonne hatte auch Marianne Brandau, die zum ersten Mal bei UK dabei war, so begeistert, dass sie Venedig neben ihren „Ferien am Meer“oder dem „Winter im Bergischen Land“ ausstellte. In Unkel zwar schon seit Jahren bekannt, aber ebenfalls erstmals bei UK dabei, zeigte der Bad Honnefer Alfred Kreutzberg neben seinem „Quadratschädel“, den Drachenfels und den „Kölner Dom. Die Domstadt hatte es auch Hildegard Böhle-Stammschräder mit „Köln“ und „Kölner Treff“ angetan, während Hannelore Fürbringer bei ihrer ersten UK-Teilnahme mit Marilyn, Willy Brandt und Picasso für Prominenz sorgte.
Dabei unterstützte sie auch Ersttäterin Hedi Kröll mit ihrem großen „Buddha“, während sich „Katze“, „Kuh“ und „Vögel“ mit erheblich weniger Raum zufriedengeben mussten. Nicht auf Leinwand gemalt wie etwa auch Susanne Blank hatte Marie Luise Osterholt ihre Menagerie aus Katzen, Eulen und anderem Getier, die sich vielmehr auf Steinen tummelte. Wolfgang Schütz wiederum hatte seine Mäuse, Igel und Hunde aus Kaninchenfell genäht, während Monika Schlüter Kühe, Hund und Igel aus Ton geformt hatte. Ton ist auch das Material, mit dem sich auch das UK-Gründungsmitglied, die Scheurenerin Hildegard Neunkirchen seit Jahren beschäftigt. Dieses Mal ist sie nicht mit einer ihren Themenkrippen, wie etwa der Winzerfamilie im Stall von Bethlehem, vertreten, vielmehr verkörpern ihre 13 Ton-Figuren „Alle Völker der Erde“, die sich „am Tisch des Herrn“ versammeln.
Öffnungszeiten
Zu sehen sind diese und viele weitere Exponate noch bis einschließlich Sonntag, 15. Oktober, im Foyer und im Sitzungssaal des Verwaltungsgebäudes, Linzer Straße 4, täglich von 11 bis 18 Uhr. DL
Hildegard Neunkirchen lässt „Alle Völker der Erde am Tisch“ des Herrn stehen
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