Jugendwohnheim Haus Rheinbach
Erscheinungsbild für Identifikation und Präsentation in der Öffentlichkeit
Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs Rheinbach haben ein neues Logo inklusive Geschäftspapiere erstellt
Rheinbach. Das Jugendwohnheim Haus Rheinbach dient der Unterbringung der Berufsschüler des staatlichen Berufskollegs Glas Keramik Gestaltung des Landes Nordrhein-Westfalen (ehemalige Glasfachschule) während ihres Blockunterrichtes in den drei Jahren ihrer Ausbildung im Glas- und Keramikhandwerk.
Während der Unterrichtsblöcke werden im Jugendwohnheim Haus Rheinbach jeweils 70 bis 90 Schülerinnen und Schüler zwischen 16 und 25 Jahren beherbergt und pädagogisch betreut.
Die Mitarbeiter des Hauses hatten sich schon seit einiger Zeit Gedanken gemacht, dass sie zur Identifikation und Präsentation in der Öffentlichkeit ein Logo haben sollten. Da das Berufskolleg auch über Bildungsangebote im Bereich Grafikdesign und Mediengestaltung verfügt, lag der Gedanke nahe im Rahmen eines kooperativen Projektes sowohl Schüler des Berufskollegs zu fördern und gleichzeitig verschiedene moderne Gestaltungsvorschläge einzuholen, welche die Jugend ansprechen sollen.
Der Schulleiter Herr Dernbach empfahl die Schüler und Schülerinnen der Berufsfachschule für Gestaltung, da diese sich mit eben dieser Problematik einer visuellen Identitätsfindung intensiv beschäftigen. Der Fachlehrer Ben Testrut erklärte sich bereit, im Rahmen einer Unterrichtsreihe ein neues Erscheinungsbild für das Jugendwohnheim entwerfen zu lassen. Dabei sollten sowohl ein Logo gestaltet, als auch Geschäftspapiere gelayoutet werden. Die Schüler wurden zum „Auftragnehmer“ für den „Kunden“ Jugendwohnheim.
In einem ausgiebigen „Briefinggespräch“ zwischen Schülern und der Geschäftsführung des Jugendwohnheims wurden alle wichtigen Fakten zur fachgemäßen Produktion des Erscheinungsbildes ausgetauscht. Alle Vorstellungen und Wünsche des Kunden wurden den Schülern innerhalb des Gespräches kommuniziert.
Einige Wochen später wurden die Ergebnisse der Geschäftsführung des Wohnheims präsentiert: „Es war überwältigend.“ Die Geschäftsführerin Ingrid Bergmann war begeistert, welche Gedanken sich die Schüler gemacht hatten. Die Schülerentwürfe berücksichtigten nicht nur die Vorstellungen und Identität des Jugendwohnheimes, auch die Zielgruppe wurde in ihre konzeptionellen Überlegungen mit einbezogen.
Dann begann der schwierige Prozess der Auswahl. Letztendlich wurden drei Entwürfe in die engere Auswahl genommen und ein Erster und zwei zweite Plätze festgelegt.
Eine Zusammenkunft zur Preisverleihung hat im Jugendwohnheim stattgefunden. Zur Würdigung der Preisträger waren der Leiter des Berufskolleg Walter Dernbach, die Fachlehrer Ben Testrut und Stephanie Mörs (auch als Fotografin), der Aufsichtsratsvorsitzende des Jugendwohnheims Haus Rheinbach GmbH, Bürgermeister Stefan Raetz sowie vom Haus Rheinbach Geschäftsführerin Ingrid Bergmann, Michael Bergmann, Simone Peters und Jesus Gonzalez zusammengekommen.
Ingrid Bergmann überreichte den Preisträgern zusammen mit Ben Testrut eine Urkunde und eine Anerkennungsprämie. Den ersten Platz belegte Louisa Schmitz, den gemeinsamen zweiten Platz René Blum und Alisa Peetz.
Es wurde herausgestellt, dass den Schülern eine hervorragende Gelegenheit geboten wurde, einen Auftrag vom Briefing bis zur Präsentation auszuführen und somit eine reale Arbeitssituation zu generieren, wie sie im späteren Berufsleben immer wieder vorkommen wird.
Zwischen Berufskolleg und Jugendwohnheim wurde vereinbart, auch in Zukunft ähnliche, gemeinsame Projekte zum beiderseitigen Nutzen durchzuführen.
Pressemitteilung
Jugendwohnheim
Haus Rheinbach
