Julius-Wegeler-Schule Koblenz sammelte für SOLWODI
Erste Geld- und Sachspenden
Koblenz. Auslöser war der Besuch einer Koblenzer Sozialarbeiterin von SOLWODI im vergangenen Herbst in der Julius-Wegeler-Schule auf der Karthause. Sie berichtete den Schülern und Schülerinnen vom Alltag in den Schutzhäusern und Beratungsstellen der internationalen Frauen- und Menschenrechtsorganisation. Celine Hücking, Verena Mertes und Manuela Bitiqi beschlossen daraufhin, die Weihnachtsfeier ihrer Schule zu nutzen, um bei ihren Mitschülern einen Spendenaufruf zu starten. Bereits zu Beginn der ersten Pause kamen die ersten Geld- und Sachspenden zusammen, wie zum Beispiel Bücher, Gemeinschaftsspiele oder Kuscheltiere.
SOLWODI-Pressereferentin Ruth Müller dankte der staatlichen Berufsschule für ihr Engagement und wies auf die Hilfsangebote ihrer Organisation hin: Eine Beratung bei SOLWODI ist kostenlos, anonym und steht allen Frauen und Mädchen in Not offen. Weitere Hilfeleistungen sind psychosoziale Betreuungen, Beratung und Begleitung von Opferzeuginnen in Menschenhandelsprozessen, spezielle Beratungen bei Zwangsheirat, Vermittlung in Alphabetisierungs- und Deutschkurse, Unterstützung bei Wohnungs- und Arbeitssuche, Integrationshilfen, Unterstützung und Begleitung bei Behördengängen sowie eine spezialisierte Rückkehrberatung für Migrantinnen.
Vier der 18 Fachberatungsstellen von SOLWODI befinden sich in Rheinland-Pfalz: in Koblenz, Boppard, Mainz und Ludwigshafen. Zudem hat SOLWODI die Möglichkeit, Klientinnen dezentral unterzubringen: SOLWODI hat deutschlandweit sieben Schutzwohnungen mit 22 Plätzen für Frauen, neun Plätze für Mutter mit Kind und sechs Plätze für Jugendliche. Kontakt: www.solwodi.de.
