Allgemeine Berichte | 12.10.2016

Deutsche Herzstiftung im Rhein-Sieg-Kreis

Erste Hilfe – was ist zu tun?

Bei „Rund ums Herz“ gab es praktische Informationen aus erster Hand

Dr. Anja Kraemer und Rettungsassistentin Anja Maurer demonstrierten die wichtigsten Handgriffe. privat

Rhein-Sieg-Kreis. „Drücken, drücken, drücken …“, so lauteten die eindringlichen Worte der Kardiologin Dr. Anja Kraemer von der Siegburger Helios-Klinik und gleichzeitig Chefin der Siegburger Rettungsärzte sowie der Rettungsassistentin Anja Maurer beim letzten Info-Abend der Gesprächs-und Selbsthilfegruppe „Rund ums Herz“. Thema des Abends: „Was ist zu tun im Notfall – Herz-Lungen-Wiederbelebung.“

Im überfüllten Seminarraum der Apotheke Dr. Hardt in St. Augustin demonstrierten die beiden Fachfrauen mittels einer Reanimationspuppe, wie man in einem Notfall als Laie verfahren soll, auch wer noch keine Ausbildung in Erster Hilfe oder sie schon wieder vergessen hatte.

„Sollte man eine erwachsene Person ohnmächtig irgendwo vorfinden, dann bitte nicht wegschauen und vorbeigehen, sondern Erste Hilfe leisten“, so Rainer Walterscheid, der Leiter von „Rund ums Herz“, der von Herbert Müller unterstützt wird. Man kann nur etwas falsch machen, wenn man nichts unternimmt, oder, wie der Slogan der Deutschen Herzstiftung lautet: „Jede Hilfe, die Sie leisten, ist gut. Nur keine Hilfe leisten ist ein Fehler.“ In jedem Falle sollte man sich vergewissern, ob die betroffene Person wirklich tief bewusstlos ist. Durch Zurufen und Kneifen erhält man eine schnelle diesbezügliche Reaktion, und schon geht es los. Oberkörper ohne Rücksicht auf Frau oder Mann frei machen und drücken, drücken, drücken – das ist jetzt angesagt, und das mindestens 100 Mal pro Minute. Eindrücken,. mit Unterstützung des eigenen Gewichts, des Oberkörpers mindestens fünf Zentimeter tief, ohne Rücksicht auf den Gedanken, eine Brustkorbverletzung könnte entstehen. Dr. Kraemer dazu: „Eine verletzter Brustkorb kann wieder repariert werden, er ist in einer solchen Situation das kleinere Übel, aber Schäden sind nicht mehr zu beheben, wenn eine drei- bis fünfminütige Minderversorgung vorliegt. Sofort die Notruf-Nummer 112 anrufen, die bundesweit einheitlich ist.“ Und es gilt weiter zu drücken, bis professionelle Hilfe durch Rettungsassistenten und Notarzt am Ort sind. Dann hilft auch der Defibrillator.

Wer Informationen der Deutschen Herzstiftung über Herz-Lungen-Wiederbelebung einschließlich Notfallausweis haben möchte, der wende sich an Rainer Walterscheid unter Tel. (0 22 42) 8 56 39, am besten montags bis freitags in der Zeit von 10 bis 12 Uhr. Direktanforderung über: Herzstiftung/Walterscheid, Postfach 1347, 53760 Hennef, mit dem Hinweis auf den Broschürenwunsch. Portokosten von 1,45 Euro in Briefmarken erbeten.

Dr. Anja Kraemer und Rettungsassistentin Anja Maurer demonstrierten die wichtigsten Handgriffe. Foto: privat

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