Jung und Alt singt in Pech
Erster Pecher Mitsingabend ist voller Erfolg
Auf Anhieb 50 Teilnehmer
Wachtberg-Pech. „Singen macht Spaß, singen tut gut“, lauten zwei Verse aus einem Kinderchorlied. Wissenschaftler haben nachgewiesen, dass das gemeinsame Singen positive Effekte auf den Menschen hat. Das gemeinsame Singen genießen wollten auch in Pech rund 50 Teilnehmer des ersten Pecher Mitsingabends, den Trude Rußeck und Sabine Poell unter der Schirmherrschaft des örtlichen Heimatvereins organisiert hatten. Dazu hatten sie in Zusammenarbeit mit zwei Musikern etliche Liedermappen mit passenden Texten für sangeskräftige Seniorenstimmen zusammengestellt.
Volkslieder, mundartliche Lieder aber auch Stimmungslieder erklangen in der Gaststätte Küpper von Jung und Alt. Auch wenn die Liedermappe mit den etwa 100 Stücken zu einem großen Teil Texte aus der Jugend der älteren Generation gehörten, waren viele deutlich jüngere Gäste gekommen. „Das ist die Sprache, die meine Eltern und meine Großeltern gesprochen haben. Ich finde es schön, da einfach einzutauchen“, sagte eine Besucherin.
So tauchte man gemeinsam in die Stimmung ein und genoss den Abend, zu dem „Die 2 Gé’s“, Georg Krahe-Walsdorf und Gerhard Lemm aufspielten. Gleich ob man die Alterszipperlein mit „He deit et wih und do deit et wih“ mit Humor nahm, eine Liebeserklärung an das Rheinland sang oder den bekannten Lehrer Welsch „In dr Kayjass Nummero Null“ besang. „Hauptsache, Spaß“, fand ein Besucher.
Weil die Zeit für die Organisation etwas knapp war, hatte man keine Plakate mehr drucken können. Dafür hatte man über die Homepage, die Zeitung und per Mundpropaganda fleißig die Werbetrommel gerührt. Die Aktiven aus dem Verein und die Musiker freute es sichtlich. „Die nächste Aktion dieser oder ähnlicher Art könnte vielleicht schon im Frühjahr stattfinden“, blickte Trude Rußeck positiv in die Zukunft. Denkbar seien auch Mitsingabende mit Liedgut, das auch die jüngere Generation anspricht. Sie dachte dabei an Rock, Pop, Neue Deutsche Welle, Stücke der 90er Jahre oder jünger. Mit dem guten Start hatten die Pecher jedenfalls allen Grund, so positiv in die Zukunft zu schauen.