Allgemeine Berichte | 25.05.2018

Inklusionsfachdienst des Caritasverbandes Westerwald-Rhein-Lahn hatte Kitas eingeladen

Erstes Kita-Forum „Inklusion“ bot viele Informationen

Nächstes Kita-Forum „Inklusion“ zum Thema: „Frühzeitiges Erkennen von Auffälligkeiten“ am 23. August in Wirges

Carina Wingender, Heilpädagogin und Projektreferentin des Inklusionsfachdienstes Westerwald, referierte zum Thema. privat

Wirges. Insgesamt 22 Kindertagesstätten aus dem Westerwaldkreis waren kürzlich der Einladung des Inklusionsfachdienstes Westerwald des Caritasverbandes Westerwald-Rhein-Lahn zum 1. Kita-Forum „Inklusion“ ins St. Bonifatiushaus gefolgt. Dabei nahmen die 32 pädagogischen Fachkräfte speziell die „Zusammenarbeit mit den Eltern“ in den Blick, deren Kind in einer Einzelintegration in der Kita betreut wird.

Zusammenarbeit mit den Eltern ist anspruchsvoll

„Schon im ganz normalen Alltag ist die Zusammenarbeit mit den Eltern sehr anspruchsvoll. Besonders herausfordernd wird diese jedoch, wenn ein Kind von Behinderung bedroht oder betroffen ist und zu der ganz normalen Erziehungspartnerschaft noch weitere Themen und Anforderungen hinzukommen“, erläuterte Carina Wingender, Heilpädagogin und Projektreferentin des Inklusionsfachdienstes Westerwald. Basierend auf den unterschiedlichen Erfahrungen der Kindertagesstätten, suchte sie gemeinsam mit den Teilnehmern nach Lösungen, um eine gute „Erziehungspartnerschaft“ anzubahnen.

Anhand eines Fallbeispieles nahmen die Fachkräfte einen Perspektivwechsel vor und versetzten sich in die Lage von Eltern hinein, die erfahren müssen, dass ihr Kind vermutlich eine Beeinträchtigung hat oder von einer Beeinträchtigung bedroht ist. Dabei stellten sich die Teilnehmer Fragen wie: „Was sind zu erwartende Reaktionen?“, „Wie fühlen Eltern sich?“, „Welche Auswirkungen hat dies auf die Familie?“ oder „Wie können wir als pädagogische Fachkräfte unterstützen und was wird benötigt um ein Kind und deren Eltern die nötigen Hilfen zukommen zu lassen?“.

Die Veranstaltung zeigte, dass bereits einige der teilnehmenden Fachkräfte Erfahrungen mit Kindern gemacht haben, die im Rahmen der Einzelintegration in einer Regeleinrichtung betreut und gefördert werden. „Diese sind sehr unterschiedlich und auch individuell von den Rahmenbedingungen abhängig“, so Carina Wingender. Um nötige Unterstützung zu erhalten, müsse eine Diagnose vorliegen, erklärte die Projektreferentin des Caritasverbandes und fügte hinzu: „Aufgrund der langen Wartezeit auf einen Termin kann hier bis zu ein Jahr vergehen, bis ein Gutachten mit gesicherter Diagnose vorliegt.“

Wunsch nach schnellerer Hilfe und Unterstützung

Hier – so der Tenor der Runde - wünschten sich die pädagogischen Fachkräfte zum Wohle des Kindes schnellere Hilfen und Unterstützung, um eine drohende Beeinträchtigung abzuwenden. Nach der zweistündigen Veranstaltung waren sich alle einig, dass es ein gelungener Nachmittag war und hoffentlich noch weitere Kita-Foren „Inklusion“ folgen werden.

Das nächste Kita-Forum „Inklusion“ zum Thema: „Frühzeitiges Erkennen von Auffälligkeiten“ findet am 23. August von 14.30 bis 16.30 im St. Bonifatiushaus in Wirges statt.

Carina Wingender, Heilpädagogin und Projektreferentin des Inklusionsfachdienstes Westerwald, referierte zum Thema. Foto: privat

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Bertram: Das ist mittlerweile der 4. Bus der von dieser Marke vollkommen ausbrennt. Des Weiteren berichte die Rhein Zeitung darüber, dass der VREM 37. Busse der ersten Generation vorsichtshalber außer betrieb...
  • Fabian F: Nichts Neues gefühlt ein Bus pro Woche
  • Sandra Sattler: Der Zustand der L330 zwischen. Nassau und Zimmerschied ist eine absolute Katastrophe- und das nicht erst seit gestern! Wir sind wohnhaft in Hömberg und werden seit vielen Jahren mit diversen Ausreden vom LBM vertröstet.
  • Janek: Wer die Strecke kennt, kann sich den Grund bereits denken … Der Straßenzustand ist dort so schlecht, dass er besonders für Motorradfahrer ein ernstzunehmendes Sicherheitsrisiko darstellt. Dem verunglückten...
  • Siegfried Kowallek: Verwunderlich ist weiterhin, dass die SPD der Neuwieder CDU vorhält, gegen den Unvereinbarkeitsbeschluss der Christdemokraten in Bund und Land im Hinblick auf die Partei Die Linke zu verstoßen. In insgesamt...
  • Siegfried Kowallek: Die Nennung von BSW und der Partei Die Linke im selben Kontext ist sachlich nicht gerechtfertigt und damit unredlich. Prominentester linker Befürworter deutscher Waffenlieferungen an die Ukraine ist Bodo...
Hausmeister, bis auf Widerruf
Titelanzeige KW 15
Bestellung Nr. 4300003040 - W100 - 606 // Wohnträume MYK
Vorabrechnung, Nr. AF2025.000354.0, April 2026
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0220#
Wohnträume
Wohnträume - Wohnen & Garten im Blick
130 Jahre freiwillige Feuerwehr Bad Neuenahr und Tag der offenen Tür, 19.04.26
Rückseite
Stellenausschreibung: Betriebshof
Empfohlene Artikel
Kitty wurde von unbekannten Tätern erschossen. Foto: privat
843

Bad Bodendorf. Ein besonders schwerer Fall von Tierquälerei sorgt derzeit für große Bestürzung in Bad Bodendorf. Am Montag, 30. März 2026, wurde im Bereich Naheweg, Ahrweg, Gartenstraße und Saarstraße eine Katze mutwillig mit einer Schusswaffe verletzt. Das Tier erlag wenig später seinen schweren Verletzungen. Nach Angaben der Halter wurde ihre Tigerkatze „Kitty“ im Zeitraum zwischen etwa 13:30 Uhr und 15:50 Uhr angeschossen.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Mark Geimer Foto: privat
874

Parteiloser Bewerber setzte sich gegen Volker Risse (CDU) durch

Bürgermeisterwahl in Bad Hönningen: Mark Geimer (parteilos) macht das Rennen

Bad Hönningen. Die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Bad Hönningen haben gewählt: Mark Geimer ist neuer Stadtchef. Der parteilose Kandidat setzte sich mit 62,5 Prozent der Stimmen gegen seinen christdemokratischen Konkurrenten Volker Risse (37,5 Prozent) durch. Die Wahlbeteiligung lag bei 41,6 Prozent. BA

Weiterlesen

Die Koblenzer Innenstadt bietet an drei Tagen ein abwechslungsreiches Programm. Foto: SCH
74

Koblenz. Der Koblenzer Frühling ist zurück! Am zweiten April-Wochenende hat die Stadt am Deutschen Eck ihre Besucher ganz im Zeichen der wärmeren Jahreszeit begrüßt. Der Winter ist Schnee von gestern und überall grünt und blüht es. Die Blumenbeete sind neu bepflanzt, Tulpen und Narzissen blühen auf großen Flächen und es duftet nach frisch gemähtem Rasen.

Weiterlesen

Werbeplan 2026
Wir helfen im Trauerfall
Mitarbeiter IT-Administrator
Titelanzeige KW 15
Wohnträume - Wohnen & Garten im Blick
Angebotsanzeige (April)
Veranstaltung 15.April
Wohnträume
Wohnträume - Wohnen und Garten im Blick
Staplerfahrer (m/w/d)
Anzeige KW 15
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0220#
Sonderseite Geschäftsführungswechsel
Titelanzeige
Blütenfest
130 Jahre freiwillige Feuerwehr Bad Neuenahr und Tag der offenen Tür, 19.04.26