Allgemeine Berichte | 22.12.2020

Lions Club Meckenheim-Wachtberg sieht Not und handelt

Es ist nicht genug, jemandem wohlwollend gesinnt zu sein, man muss auch wohl tun

Der Lions Club Meckenheim-Wachtberg unterstützte das caritativen Projekt „Zugabe“.Foto: Lions Club

Meckenheim-Wachtberg. Nach dem Hilferuf des caritativen Projekts der Katholischen Kirchengemeinde St. Marien in Wachtberg „Zugabe“ wurde der Präsidentin des Lions Club Meckenheim-Wachtberg Dr. Angelika Wurm schnell klar, dass hier eine Unterstützung nach dem Grundsatz „Wir engagieren uns vor allem da, wo staatliches und kirchliches Handeln endet“ erforderlich sein würde. Zuvor hatte es schon öfters über die Mitglieder Ute Leonardy und Christian Ullmann Kontakt zu dieser seit 2013 bestehenden Wachtberger Institution unter Federführung der Mitbegründerin und Organisatorin Andrea Neu im Rahmen der jährlichen Weihnachtsgeschenkaktion des Clubs für bedürftige Kinder gegeben. Jetzt aber ging es darum, monatlich über 280 bedürftige Menschen in Wachtberg, darunter rund 140 Kinder mit Grundnahrungsmitteln wie Mehl, Zucker, Reis und Milch zu versorgen. Außerdem werden regelmäßig Konserven aller Art, Waschmittel und Reiniger als Dinge des täglichen Bedarfs benötigt. Regelmäßig muss allerdings einiges zugekauft werden. Die dazu erforderlichen Mittel werden ausschließlich durch Spenden aufgebracht. „Im März mussten wir leider ganz schließen“, erinnert sich Andrea Neu. Zwei Monate lang haben die ehrenamtlichen Helfer ihren Kunden das Nötigste persönlich nach Hause gebracht. Nach den Lockerungen des ersten Lockdowns konnte die Ausgabe der notwendigen Alltagsdinge für die eine Gruppe der Kunden auf jeden zweiten Donnerstag im Monat zur Ausgabe kommen und für die zweite Gruppe jeden vierten Donnerstag im Monat reduziert werden. Allerdings sieht sie ebenso wie die anderen Aktiven die z.Zt. noch mögliche Versorgung der Bedürftigen in Gefahr, denn der Kreis derjenigen die Hilfe über die „Zugabe“ benötigen wird in Zukunft eher größer werden. Außerdem entfiel coronabedingt die zweimal im Jahr stattfindende Aktion „Kaufe deins – schenke eins“ am Einkaufszentrum in Berkum, durch deren Sachspenden die „Zugabe“ immer mehrere Wochen zehren konnte.

Viele Spenden fielen weg

Die finanziellen Zuwendungen im Rahmen von Spenden anlässlich großer Geburtstagsfeiern, Benefizkonzerten und Veranstaltungen anderer Art sind ebenso situationsbedingt weggefallen. Es ist auch ein allgemeiner Spendenrückgang zu verzeichnen, der evtl. in der Unsicherheit und den Ängsten bezüglich der eigenen wirtschaftlichen Situation begründet ist. Leider musste deswegen in den letzten Wochen immer mehr Geld in die Hand genommen werden, um Waren nachzukaufen. Diese gewissen finanziellen Ressourcen sind aber natürlich sehr begrenzt. Innerhalb kürzester Zeit nachdem die Lions von diesen Problemen erfahren hatte, erfolgte per Videokonferenz der einmütige Vorstandsbeschluss, der dann per Mailabfrage bei den Mitgliedern innerhalb von 24 Stunden positiv bestätigt wurde. Der Lions Club erfüllte damit das Motto seiner Präsidentin Dr. Angelika Wurm „Es ist nicht genug, jemandem wohlwollend gesinnt zu sein, man muss auch wohl tun“ durch eine großzügige Spende. Laut Andrea Neu und ihrem 23-köpfigen Ehrenamtler-Team sei dadurch zusammen mit anderen eingegangen Spenden das Bestehen der Zugabe zunächst für einige Monate gesichert. Pressemitteilung

Lions-Club Meckenheim-Wachtberg

Der Lions Club Meckenheim-Wachtberg unterstützte das caritativen Projekt „Zugabe“.Foto: Lions Club

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