Allgemeine Berichte | 30.07.2019

Eine Welt Laden e.V. informiert

Es werden zu wenig Produkte aus Fairem Handel gekauft

Hans-Joachim Schmitz, Vorsitzender des Vereins Eine-Welt Linz e.V.wünscht sich, dass die Bevölkerung mehr Produkte des Fairen Handels kauft. Foto: privat

Linz. In weiten Teilen Afrikas müssen Menschen für ein paar Lebensmittel acht Stunden anstehen. Der Klimawandel trägt dazu bei, dass es immer weniger Wasser gibt, Tiere verdursten und verhungern. So ein Bericht in diesen Tagen im Sender ARTE.

Und wie sieht es bei uns aus? Im Weltladen z.B. gibt es keine Menschenschlangen (leider?!) Im Weltladen gibt es z.B. Bio-Lebensmittel, die es ohne anzustehen gibt und für die das Wort Pestizide ein Fremdwort ist. Gute Gründe, im Weltladen einzukaufen und damit vielen Menschen in Afrika und anderen Regionen zu helfen, ihre Lebensbedingungen etwas zu verbessern.

Hans-Joachim Schmitz trommelt seit sechs Jahren in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Vereins Eine-Welt Linz e.V. für das Ziel, dass sich die Anzahl der Menschen, die fair gehandelte Produkte kaufen, in der Stadt und Verbandsgemeinde Linz merklich erhöht. Fair gehandelte Produkte gibt es inzwischen nicht nur im Weltladen Linz, sondern auch im Einzelhandel zu kaufen. Ein Fair Trade Einkaufsführer, der im April dieses Jahres von der Fair Trade Steuerungsgruppe in einer Auflage von 5.000 Exemplaren herausgegeben wurde und inzwischen vergriffen ist, informiert darüber, bei welchen Einzelhändlern es fair gehandelte Produkte zu kaufen gibt sowie darüber, welche Gastronomiebetriebe, Verwaltungen, Handwerk, Schulen, Kirchengemeinden, Gemeinde-Cafes, Geldinstitute usw. zur Bewirtung von Kunden sowie für den Eigenbedarf fair gehandelte Produkte verwenden.

Wie Schmitz in diesen Tagen der Presse sagte, ist er immer noch nicht zufrieden mit der Akzeptanz des Linzer Weltladens, der über 300 Produkte des Fairen Handels aus über 30 Ländern verkauft und für dessen Bestehen sich, seit der Eröffnung im März 2013, rund 40 Frauen und Männer Tag für Tag ehrenamtlich engagieren. Er hofft, dass die Fairtrade-Urkunde, die der Stadt Linz im April von Fairtrade Deutschland überreicht wurde und Linz damit, zur 595. Fairtrade-Stadt in Deutschland sowie zur 34. Fairtrade Stadt in Rheinland-Pfalz machte, auf Dauer dazu beiträgt, dass die Bevölkerung den Fairen Handel mehr als bisher nutzt.

Linz wurde als Fairtrade Verbandsgemeinde erfolgreich geprüft

Am 25. Juli erhielt Schmitz von Fairtrade-Deutschland die Information, dass die Bewerbung der Verbandsgemeinde Linz als Fairtrade Verbandsgemeinde erfolgreich geprüft wurde. Am 13. Oktober wird der Verbandsgemeinde Linz die Fairtrade-Urkunde überreicht, mit der sich die Verbandsgemeinde ab dann Fairtrade Verbandsgemeinde nennen darf. In den kommenden Wochen wird die Presse ausführlich über die Auszeichnung berichten. Die Fair Trade Steuerungsgruppe Linz hofft, dass sich nicht nur die Verbandsgemeindeverwaltung, sondern auch die einzelnen Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde mit der Auszeichnung identifizieren. Schon jetzt gibt es im Bereich der Verbandsgemeinde einige Einzelhändler, Gastronomiebetriebe usw., die fair gehandelte Produkte verkaufen bzw. verwenden. Zurzeit arbeitet die Fair Trade Steuerungsgruppe daran, dass in den kommenden Monaten ein zweiter Einkaufsführer mit mehreren tausend Exemplaren gedruckt wird. Dieser wird um einiges umfangreicher sein als der inzwischen vergriffene erste Fair Trade Einkaufsführer.

Hans-Joachim Schmitz, Vorsitzender des Vereins Eine-Welt Linz e.V. wünscht sich, dass die Bevölkerung mehr Produkte des Fairen Handels kauft. Foto: privat

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