Kindergarten Oberhonnefeld feierte den „Internationalen Tag des Brotes“
Es wurde eifrig gebacken und gekocht
Oberhonnefeld. „Vom Korn zum Brot“: Eine tolle Aktion fand nunmehr ihren Abschluss. Das im Raiffeisen-Jahr ausgerufene, stadt- und kreisübergreifende Projekt „Vom Korn zum Brot“ hat Kinder entlang der Raiffeisen-Straße ein halbes Jahr lang beschäftigt. Nun feierte die Evangelische Kindertagesstätte „Hand in Hand“ in Oberhonnefeld den Abschluss des Projekts. „Brot ist eines der wichtigsten Nahrungsmittel. Das war auch Friedrich-Wilhelm Raiffeisen bewusst, der mit seinen Brotvereinen den praktischen Grundstock für die spätere Genossenschaftsbewegung legte.
Raiffeisens Ideen zum solidarischen Handeln will das Projekt besonders in Kindergärten und Schulen hervorheben“, betonte Landrat Achim Hallerbach.
Kindergarten- und Schulkinder aus rund 35 Einrichtungen entlang der Raiffeisen-Straße von Hamm über Weyerbusch und Flammersfeld bis nach Neuwied erhielten im Frühjahr Pflanzkisten und Getreidekörner. Im Herbst nun war es an der Zeit, die „Ernte einzufahren“, was Kita-Leiterin Petra Schnell mit ihrem Kita-Team, gemeinsam mit den Kindern, den Eltern sowie Angelika Kröll vom Landfrauen-Kreisverband, mit großer Freude und einem wunderbaren Endergebnis mit verschiedenen Broten, Dips und einer kräftigen Kartoffelsuppe machten.
Zum „Internationalen Tag des Brotes“ wurde im Kindergarten Oberhonnefeld eifrig gebacken und gekocht.
Die teilnehmenden Kindergärten entlang der Raiffeisenstraße hatten im Frühjahr 2018 Getreidekörner ausgesät, um diese zu der geplanten Brotbackaktion ernten und verarbeiten zu können. Doch wie zu Zeiten Raiffeisens freuten sich die Kinder zwar an dem schönen langen Sommersonnenwetter, sie waren aber enttäuscht, dass die meisten angepflanzten Körner nicht aufgegangen waren. Petra Schnell, Kindergartenleiterin und gleichzeitig ausgebildete Raiffeisen-Botschafterin, erklärte bei einem reich gedeckten Tisch mit verschiedenen Brotsorten, Apfelkompott und Kartoffelsuppe den anwesenden Kindern und Eltern: „Wir haben heute mit gekauften Zutaten viele verschiedene Brotsorten und Brötchen gemeinsam gebacken.
Früher hatten es die Menschen nicht so einfach. In sehr trockenen Jahren kam es zu Hungersnöten. Nur durch die Gründung des Brotvereins durch Friedrich-Wilhelm Raiffeisen und die gegenseitige Unterstützung der Menschen haben die Kinder in solchen Jahren nicht hungern müssen.
Wir essen deshalb heute gemeinsam in Erinnerung an die Idee Raiffeisens: Was einer nicht schafft, das schaffen wir gemeinsam.“ Landrat Achim Hallerbach bedankte sich bei allen, die bei der Aktion geholfen haben und unterstrich: „In Oberhonnefeld wird die Idee Raiffeisens besonders gelebt, wenn ich höre, dass gerade die gemeinsame Apfelsammelaktion mit Kindergarten, Ortsgemeinde und Eltern mit großer Begeisterung gelebt wurde und wie sich alle eingebracht haben, um den Tag gemeinsam zu gestalten.“ Es ist gelebte Geschichte, wenn die Kinder nachvollziehen können, welche Auswirkungen früher eine Dürre hatte und dass die damaligen Grundnahrungsmittel wie Brot, Kartoffeln und Äpfel, die heute eine Selbstverständlichkeit darstellen, für die Menschen von damals oft unerschwinglich waren.
„Ich begrüße es, dass den Kindern bei den gemeinsamen Essensvorbereitungen der Wert der heimischen Grundnahrungsmittel und deren Zubereitung nähergebracht wird und damit die Idee Raiffeisens der gelebten Unterstützung in die heutige Zeit übertragen wurde“, erklärte Hallerbach abschließend.
Eltern und Kinder der Evangelischen Kindertagesstätte „Hand in Hand“ Oberhonnefeld mit der Kindergartenleiterin Petra Schnell, der Ortsbürgermeisterin Rita Lehnert, der Vorsitzenden des Kindergarten-Fachausschusses, Edith Vonau, der Umweltreferentin Ina Heidelbach und Angelika Kröll (Zweite von rechts) von den Landfrauen des Kreises Neuwied kochten, backten, rührten, würzten, mahlten und rieben viele heimische Produkte anhand heimischer Rezepte zu leckeren Speisen zum Mittagessen. Landrat Achim Hallerbach (rechts) zeigte sich sehr erfreut von dem großen Engagement und dankte den Kindern, den Eltern und dem Kita-Team.Foto: privat
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